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Cremezutaten

Samstag, 26. januar 2008

INCI: Methyl Glucose Sesquistearate

Emulsan Emulsan ist ein Emulgator, mit dem man Wasser-in-Öl-Emulsionen zubereiten kann, die jedoch mehr Wasser als Fett enthalten. Daher eignen sich Cremes mit Emulsan auch gut für Gesichtscremes.

Die Cremes lassen sich problemlos anrühren und erhalten eine angenehme Konsistenz.

Beim Einreiben hinterlassen Cremes mit Emulsan ein etwas stumpfes Gefühl auf der Haut. Das hat den Vorteil, dass es nicht glänzt, aber die Haut fühlt sich auch nicht zwart und weich, sondern eben stumpf an.

Ausser der emulgierenden Wirkung hat Emulsan noch feuchtigkeitsspendende Eigenschaften, es eignet sich also gut für trockene Haut.

von Redwitch
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Samstag, 26. januar 2008
Richtige Konservierungsmittel sind heftig umstritten. An jedem der Stoffe gibt es mehr oder weniger viel auszusetzen, andere wieder finden die einzelnen Stoffe ganz prima und unbedenklich.

Generell kann man wohl sagen, dass Konservierungsmittel dazu neigen, Allergien auszulösen.

Daher muss das jeder mit sich selbst ausmachen, ob er Cremes lieber unkonserviert benutzt und dann die kurze Haltbarkeit in Kauf nimmt oder sich über die Einwände gegen einen der gängigen Konservierungstoffe hinweg setzt und ihn dennoch benutzt.

Paraben K

Dieses Konservierungsmittel ist ein Stoff aus der höchst umstrittenen Klasse der Parabene. Er besteht aus Methylparaben, Propylparaben, Deodorierungsstoff und Benzylalkohol.

Parabene haben angeblich eine östrogenähnliche Wirkung und stehen daher im Verdacht, das Brustgewebe eventuell zu unkontrolliertem Wachstum anzuregen. Ob aber tatsächlich eine echte Gefahr von den Parabenen ausgeht, ist bislang unklar.

Methylparaben enthält besonders wenig der östrogenartigen Substanzen, daher dürfte Paraben K eher zu den ungefährlicheren Parabenen gehören.

Allerdings wirken Parabene vorwiegend gegen Bakterien und weniger gegen Schimmelpilze. Sie sind also nur bedingt hilfreich, um die Schimmelbildung zu verhindern.

Heliozimt

Heliozimt wirkt auf der Basis eines Duftkonservierers, es riecht stark nach Zimt.

Schon allein wegen des starken Zimtgeruchs ist der Einsatz von Heliozimt Geschmacksache.

Ausserdem wirkt Heliozimt potentiell allergieauslösend und hautreizend.

von Redwitch
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Samstag, 26. januar 2008
Als Ergänzung und Bereichung von Hautcremes gibt es zahllose Wirkstoffe.

Fast alles, was die Werbung für kommerzielle Cremes anpreist, kann man auch als Wirkstoff für selbstgemachte Cremes erwerben.

 

  • D-Panthenol ist ein B-Vitamin
  • Zinkoxid wirkt ausgeprägt heilend
  • SofiTix ist ein Sonnenschutzfilter, der aus Zinkoxid und Titanoxid besteht
  • Hyaluronsäure wirkt besonder feuchtigkeistbinden
  • Allantoin ist der hautheilende Wirkstoff aus dem Beinwell
von Redwitch
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Samstag, 26. januar 2008
Walratersatz ist ein Konsistenzgeber, der in leicht durchscheinenden Plättchen angeboten wird.

Früher hat man Walrat für die Cremeherstellung verwendet, weil Cremes damit sehr angenehm weich wurden und gut in die Haut einziehen. Aber Walrat wird nunmal aus dem Fett von Walfischen gewonnen, was heutzutage tabu ist, um das Leben der Wale zu schützen.

Daher wird heutzutage ein Konsistenzgeber synthetisch hergestellt, der dem Walrat sehr ähnlich ist und daher Walratersatz heisst.

Walratersatz eignet sich als Konsistenzgeber fast für alle Cremes, sofern man ein vollsynthetisches Produkt in seine Cremes einarbeiten will.

Immerhin wird dem Walratersatz kaum etwas negatives nachgesagt, was für Kosmetik-Zutaten schon fast eine Besonderheit ist.

Cremes mit Walratersatz härten nach dem Abkühlen etwas nach. Erst nach zwei bis drei Tagen erhalten sie die endgültige Konsistenz.

von Redwitch
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Samstag, 26. januar 2008
 
Cetylalkohol wird in Form von dünnen, weissen Plättchen angeboten.

Es ist eine Substanz, die auch in der Haut des Menschen natürlich vorkommt. Daher zieht Cetylalkohol sehr gut ein.

Obwohl Cetylalkohol ein stark härtender Konsistenzgeber ist, kann man sehr weiche und leichte Cremes mit ihm herstellen. Man muss ihn nur niedrig genug dosieren.

Etwa 60% bis 70% der Menge, die man an Bienenwachs als Konsistenzgeber benutzen würde, reicht als Zugabe von Cetylalkohol.

Am besten mischt man Cetylalkohol mit anderen Konsistengebern, um eine abgerundete Konsistenz der Creme zu erzielen.

von Redwitch
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Samstag, 26. januar 2008
Lanolin gehört zu den umstrittensten Emulgatoren.

Es wird aus der Wolle der Schafe gewonnen, die sich mithilfe des Lanolins vor dem Nasswerden schützen. Insofern ist Lanolin ein Naturprodukt und steht ausserdem dem Hautfett der Menschen relativ nahe.

Doch leider werden Schafe und ihre Wolle häufig mit Pestiziden behandelt, damit die Schafe nicht unter Schädlingen leiden. Im Lanolin bleiben dann oft Pestizide zurück. Diese Pestizide lassen sich nur ziemlich aufwendig entfernen.

Man sollte sein Lanolin also in der Apotheke oder bei einem anderen zuverlässigen Anbieter kaufen, um möglichst pesitzidfreies Lanolin zu bekommen.

Möglicherweise aufgrund von Pestizidrückständen, aber vielleicht auch aufgrund einiger Eigenschaften des Lanolins an sich, reagieren einige Menschen allergisch auf Lanolin. Solche Menschen sollten natürlich auf die Verwendung von Lanolin verzichten.

Eine weitere umstrittene Eigenschaft des Lanolins ist, dass es im Ruf steht komedogen zu wirken, das heisst, es soll die Entstehung von Mitessern fördern. Das ist allerdings ganz logisch nachvollziehbar. Denn Cremes mit Lanolin als Emulgator sind sehr fettreich und selbst Lanolin als Konsistenzgeber in höherer Dosis bewirkt eine schlecht einziehende Creme, die einen Schutzfilm auf der Haut hinterlässt. Solche Creme-Eigenschaften sind für fettige Haut mit der Neigung zu Pickeln fatal. Mit einer Pickelhaut sollte man nur sehr leichte Cremes verwenden, die zügig einziehen und keinen Film auf der Haut hinterlassen, sonst verstopfen die Poren und Mitesser entstehen.

Für trockene und gereizte Haut kann Lanolin jedoch ein sehr hilfreicher Bestandteil von Cremes sein. Als Nachtcreme oder Heilcreme kann man Lanolin als Emulgator verwenden, in Tagescremes eher nur als Konsistenzgeber beziehungsweise Co-Emulgator neben anderen Emulgatoren. Manche Menschen berichten sogar, dass Lanolin gegen ihre Neurodermitis geholfen hat.

Aus meiner Sicht ist Lanolin daher eine wertvolle Substanz in der Salbenküche, wenn man es richtig nutzt und auf gute Qualität achtet.

Beim Kauf von Lanolin sollte man übrigens darauf achten, dass man wasserfreies Lanolin bekommt. In Apotheken wird unter "Lanolin" meistens Lanolin mit einem gewissen Wasseranteil verstanden. Daher muss man ausdrücklich auf "Lanolin anhydrid" oder "wasserfreiem Wollwachs" bestehen. Eine weitere Bezeichnung ist auch "Adeps lanae sine aqua".

 

Steckbrief
Ausgangsstoff Wollwachs ohne Wasser
Beschaffenheit Zähe gelbliche Masse, die leicht durchscheinend ist.
Emulsionstyp Wasser-in-Öl
Wasserbindung in Prozent des Eigengewichtes 200%
Schmelztemperatur 45%
Vorteile Hautpflegend bei trockener Haut, geeignet für sehr fettreiche Cremes, bleibt auch mit hohem Tinktur-Anteil stabil
Nachteile Nicht geeignet für unreine Haut, kann Allergien auslösen, wird manchmal mit Pestizidrückständen angeboten
Besonderheiten Ist auch als Co-Emulgator und Konsistenzgeber geeignet
von Redwitch
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Samstag, 26. januar 2008
Kakaobutter ist ein hellgelbes, körniges Pulver, das sich beim Anfühlen leicht fettig anfühlt.

Die Kakaobutter wird aus den Nüssen der Kakaofrucht gewonnen, sie ist auch Bestandteil der Schokolade.

Als Konsistenzgeber ist Kakaobutter sehr weich, sie härtet also nicht stark.

Sie fettet und nährt die Haut, ist also vorwiegend für trockene oder normale Haut geeignet.

Cremes mit Kakaobutter werden angenehm weich und softig.

von Redwitch
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Montag, 14. januar 2008
Ein wichtiger Bestandteil von Cremes ist Wasser.

Wenn man sehr gutes Leitungs-Wasser hat, kann man dieses auch für Cremes verwenden.

Ansonsten eignet sich stilles Mineralwasser oder destilliertes Wasser für die Cremezubereitung.

Wer sich etwas gönnen will, kann anstelle von Wasser auch Rosenwasser oder Orangenblütenwasser verwenden, das sind sogenannte Hydrolate.

Man könnte in das Wasser, das man für Cremes verwenden will, auch einen oder mehrere Halbedelsteine einlegen. Dadurch soll das Wasser energetisch aufgeladen werden.

von Redwitch
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Montag, 14. januar 2008
 
Sheabutter ist ein weicher Konsistenzgeber, der besonders hautfreundlich ist.

Cremes mit Sheabutter werden weich und machen auch die Haut angenehm weich.

Sheabutter sollte nicht stark erhitzt werden, weil sie sonst ihre Fähigkeit verliert, Cremes zu härten.

Sie wirkt auch leicht emulgierend, kann also Cremes stabilisierend

von Redwitch
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Montag, 14. januar 2008
 
Bienenwachs ist das natürliche Wachs, das von Bienen zum Bau ihrer Waben hergestellt wird.

Es duftet ganz typisch und erinnert etwas an Weihnachten.

Als Creme-Zutat ist Bienenwachs ein stark härtender Konsistenzgeber.

Es hat eine leicht emulgierende Wirkung und unterstützt dadurch den Stabilität der Creme.

Auf der Haut hinterlässt Bienenwachs einen ganz leichten Schutzfilm.

Dadurch wirkt es feuchtigkeitsbewahrend.

Ausserdem pflegt Bienenwachs die Haut und wirkt ein wenig entzündungshemmend

von Redwitch
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