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Kräuterkunde

Mittwoch, 21. januar 2009
Familie:
Lilienegewächse (Liliadeae)

Herkunft:
Europa ud Asien

Standort:
Liebt schattige und feuchte Laubwälder

Merkmale:
Wird bis zu  50 cm hoch,
richt nach Knoblauch,
Dreieckiger Stängel,
grundständige, ovale bis lanzettliche Blätter
weiße Blüten ind endstänger Scheindolde

Blütezeit:
April bis Juni

Verwendete Pflanzenteile:
Genutz wird das frische Kraut vor der Blüte und die Zwiebel

Eigenschaften:
Die wichtigsten Inhaltsstoffe sind unter anderem ,
ätherische Öle, Flavonoiede und Vitamin C,
Die Heilpflanze gild zudem als Harntreibend, reinigend und Blutdrucksenkend.
Sie soll aber auch antiseptische Eigenschaften haben.

Anwendung:
Bärlauch wird wie Knoblauch angewandt, wirkt aber schwächer.
Als hausmittel verwendet man Bärlauch bei Magenverstimmungen,
#Blähungen und Koliken;
außerdem gilt er als appetitanregendes Verdauungstonikum.
Er soll helfen  hohen Blutdruck zu senken und die Gefahr
einer Arterioskleroseerkrankung herabsetzen.

Anwendungsarten:

Bärlauchkräuterquark,
Bärlauchsuppe
von Redwitch
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Freitag, 9. januar 2009
Die meisten Gartenbesitzer kennen die Vogelmiere mit ihren kleinen Sternblüten als lästiges Unkraut, dabei ist sie nicht nur ein Wildgemüse, das sie selbst anbaut, sondern auch ein wertvoller Schutz und Mulchersatz für den nackten Boden.

Fast das ganze Jahr über kann man die Vogelmiere ernten, um daraus Salate, Suppen und Kräuterquark zu bereiten. Diese Speisen regen den Stoffwechsel und die Verdauung an.

Auch gegen allerlei Hautprobleme hilft die Vogelmiere. Sogar Schuppenflechte und juckende Ekzeme kann sie lindern.


Heilwirkung: adstringierend,
blutreinigend,
blutstillend,
harntreibend,
kühlend,
schleimlösend,
Husten,
Bronchitis,
Lungenleiden,
Frühjahrsmüdigkeit,
Blähungen,
Verstopfung,
Hämorrhoiden,
Gelenkentzündungen,
Rheuma,
Gicht,
Nierenschwäche,
Menstruationsfördernd,
Milchbildungs fördernd,
Augenentzündung,
Gerstenkorn,
Hautprobleme,
Ekzeme,
Schuppenflechte (Psoriasis),
Juckreizlindernd,
Geschwüre,
Unterschenkelgeschwür,
schlecht heilende Wunden,
Quetschungen,
Schnittwunden,
Furunkel,
Pickel,
wissenschaftlicher Name: Stellaria media
Pflanzenfamilie: Nelkengewächse = Caryophyllaceae
englischer Name: Chickweed
volkstümliche Namen: Sternenkraut, Hühnerabbiss, Hühnerdarm, Kanarienvögelkraut, Mäusedarm, Meier, Vögelichrut, Vogel-Sternmiere
Verwendete Pflanzenteile: Kraut
Inhaltsstoffe: Vitamine, Saponine, Flavonoide, Cumarine, Mineralien, Oxalsäure, Schleim, Zink, ätherische Öle
Sammelzeit: Ganzjährig, besonders Frühjahr und Sommer

Anwendung

Wildgemüse

Die Vogelmiere bietet sich in erster Linie als nahezu ganzjähriges Wildgemüse an, denn man kann aus dem frischen Kraut Salat, Kräuterquark und Suppe zubereiten.

Dank ihrer Vitamine, Mineralien und der Saponine gibt sie neue Lebenskraft und hilft gegen vielerlei Mangelerscheinungen, z.B. Frühjahrsmüdigkeit. Sie wirkt harntreibend und regt den Stoffwechsel an, sodass man sie auch bei Schlankheitskuren und gegen Stoffwechselerkrankungen wie beispielsweise Rheuma und Gicht essen kann.

Auch die Verdauung wird durch den Genuss der Vogelmiere angeregt.

 

  • Siehe: Kräuterküche: Vogelmiere Quark

Tee - innerlich

Als Tee (Aufguss) kann man die Vogelmiere, getrocknet oder frisch, zur Anregung des Stoffwechsels trinken, um rheumatische Beschwerden zu lindern und Frühjahrskuren zu unterstützen.

Auch gegen Erkrankungen der Atemwege kann man Vogelmierentee trinken. Er wirkt schleimlösend und hilft daher gegen Husten und Bronchitis.

Tee - äusserlich

Äusserlich als Waschung, Umschlag oder Bad eingesetzt, kann man Vogelmieren-Tee gegen viele Arten von Hautproblemen einsetzen.

Er hilft gegen Juckreiz und Ekzeme. Sogar gegen Schuppenflechte kann man die Vogelmiere versuchen.

Auch schlecht heilende Wunden, Geschwüre und Abszesse können mit Vogelmieren-Umschlägen behandelt werden. Hierzu bieten sich auch Breiumschläge mit dem zerquetschten frischen Kraut an.

Umschläge mit Vogelmieren-Tee kann man auch gegen Leberbeschwerden äusserlich anuflegen.

Gerstenkörner kann man durch Baden (Augenbadewanne) oder Umschläge mit Vogelmierentee behandeln.

Salben

Traditionell wurde schon im Mittelalter eine Salbe aus der Vogelmiere und Schmalz zubereitet.

Solche eine Salbe kann man gegen oben genannte Hauterkrankungen einsetzen.

 

  • Siehe: Salbenküche: Vogelmiere Schmalz Salbe
Weitere Rezepte für Salben und Cremes aus Vogelmiere sind in Vorbereitung.

Blütenessenz

Aus den Blüten der Vogelmiere kann man auch eine Blütenessenz herstellen, die für Durchhaltevermögen, Hartnäckigkeit und Selbstvertrauen steht.
  • Siehe auch: Blütenessenz: Vogelmiere Die Vogelmiere ist in Mittel- und Nordeuropa heimisch und in Nordamerika eingeschleppt. Auch in Nordasien und in anderen Gegenden der Welt kann sie vorkommen. Sie gehört zur Familie der Nelken, obwohl sie optisch nicht so aussieht.

    Das besondere an der Vogelmiere ist, dass sie sich selbst von Frosttemperaturen nicht abschrecken lässt. Bei geringen Minusgraden keimt und treibt sie sogar unter Schnee und bedeckt dann frisch umgegrabene Beete und Felder, wenn der Schnee weggetaut ist. Daher kann man die Vogelmiere teilweise auch im Winter frisch ernten.

    Die einjährige Pflanze gilt als Unkraut, weil sie besonders üppig auf bearbeiteten Flächen wächst und sie nach kurzer Zeit wie ein Teppich bedeckt. Dabei ist sie eigentlich eine Labsal für den aufgerissenen, nackten Boden und verhindert die Erosion der Erde. Man kann sie als lebendige Mulchschicht betrachten.

    Da die Vogelmiere stickstoffhaltigen Boden mit guter Bewässerung besonders liebt, kann man an ihrer Verbreitung erkennen, ob ein Boden gut gedüngt bzw. fruchtbar ist.

    Die Stengel der Vogelmiere werden bis zu 40 cm lang und liegen weitgehend auf dem Boden. Dort, wo sie die Erde berühren, bilden sie kleine Zusatzwurzeln.

    Die zahlreichen Blätter der Vogelmiere sind klein und eiförmig mit Spitze.

    Die Vogelmiere blüht von März bis Oktober mit weissen Blüten, die wie winzige Sterne aussehen. Die fünf weissen Kronblätter sind zweigeteilt, sodass sie auf den ersten Blick wie jeweils zwei Blütenblätter aussehen. Sie entfalten sich bei trockenem Wetter morgens um neun und blühen bis zum Abend. Bei feuchtem Wetter bleiben sie zusammengezogen.

    Aus den Blüten bilden sich Kapseln, in denen zahlreiche Samen heranwachsen. Eine Vogelmierenpflanze bildet pro Jahr bis zu 10.000 Samen. Diese Samen werden gerne von Vögeln gegessen, wie auch das Kraut, das Geflügel sehr gut mundet.


von Redwitch
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Donnerstag, 8. januar 2009

Familie:
Korbblütler (Asteraceae)
Herkunft:
Südeuropa, wird heute weltweit angepflanzt.
Standorte:
anspruchslose Gartenpflanze, braucht sonnigen Standort.

Merkmale:

bis zu 60 cm hoch , insgesamt filzig behaart;

leuchtend gelbe oder orangen farbene Blüten
Blütezeit

Juni bis Oktober

Die Ringelblume hat eine lange Tradition, nicht nur in Klostergärten des Mittelalters,
sondern  auvh bei der Bevölkerung.
Mit ihr wurden  z.B. Zahnschmerzen,Magen-, Galle- und Leberleiden,
Menstruationsbeschwerden sowie Pocken behandelt.

Verwendete Pflanzenteile:
Aus den Blüten ´oder blütenblättern bereitet man Tees, Salben, Öle oder Tinkturen.

Eigenschaften:
Ätherische Öle hemmen die Vermehrung  von Bakterien und Pilzen,
Saponine wirken entzündugshemmend.
Zusätzlich stärkt die Ringelblume das Immunsystem, wirkt krampflösend und begünstigt
die  Gallenausscheidung.

Anwendung
Ihr  ganzes Können zeigt die Ringelblume bei Verletzungen der Haut
und Schleimhaut.
Umschläge mit Tee oder verdünnter Tinktur können schlecht heilende Wunden,
Nagelbettentzündungen, Brandwunden, Abszesse, narben und
Unterschenkelgeschwüre heilen. gegen  Entzündungen 
im Mund und Rachen hilft Gurkeln mit Tee
von Redwitch
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Mittwoch, 7. januar 2009
Die meisten Menschen denken, dass die Eberesche giftig ist. Das ist ein Vorteil für diejenigen, die es besser wissen, denn dadurch kann man reichlich Ebereschen-Früchte sammeln, um daraus Marmelade oder Gelee zu kochen.

Dass die Eberesche, auch Vogelbeere genannt, sogar Heilwirkungen hat, ist jedoch nicht mal allen Eingeweihten bekannt. Dabei ist sie vor allem für das Verdauungssystem sehr hilfreich und auch bei Lungenproblemen kann die Eberesche helfen.

Heilwirkung: harntreibend,
Leberprobleme,
Leberzirrhose,
Gallenprobleme,
Gallenstauung,
Gallenblasenentzündung,
Gallengangsentzündung,
Gallensteine,
Verdauungsbeschwerden,
Völlegefühl,
Verstopfung,
Skorbut,
immunsystemsteigernd,
harntreibend,
Durchfall,
Bronchitis,
Lungenentzündung,
Grüner Star,
wissenschaftlicher Name: Sorbus aucuparia


Pflanzenfamilie: Rosengewächse = Rosaceae
englischer Name: Rowan Berry
volkstümlicher Name: Aberesche, Amselbeere, Drosselbeere, Ebisch, Ebsche, Gimpelbeer, Haweresche, Judenkirsche, Moosesche, Stinkholz, Vogelbeere, Wilde Esche, Wielesche
Verwendete Pflanzenteile: Früchte
Inhaltsstoffe: Vitamin C, Gerbstoff, Sorbitol, Sorbitansäure, Zitronensäure, Apfelsäure, Bernsteinsäure, Weinsteinsäure, Spuren der Parasorbinsäure (leicht giftig), Bitterstoff, Pektin, ätherisches Öl
Sammelzeit: Juli bis Oktober


Anwendung

Die Früchte kann man als Saft, Marmelade oder Gelee einnehmen. Auch als Tee kann man die Früchte anwenden. Durch das Kochen wird der herbe Geschmack der Beeren etwas gemildert.

Es gibt auch verschiedene Sorten der Eberesche. Manche sind sehr bitter und daher nicht so gut für die Marmelade-Bereitung geeignet. Die Sorte "Mährische Vogelbeere" ist weniger bitter und deshalb sehr gut geeignet. Die mährische Vogelbeere ist die Kulurform der Eberesche. Sie ist daher häufig an Strassen und Plätzen in Siedlungen zu finden.

Durch ihre Bitterstoffe und die Gerbstoffe ist die Eberesche wirksam gegen Probleme des Verdauungssystems, insbesondere der Gallenfunktion.

Auch zur Regulierung der Verdauung kann man die Ebersche einsetzen, denn sie hilft sowohl gegen Durchfall als auch gegen Verstopfung.

Ausserdem hilft die Eberesche gegen Bronchitis und Lungenleiden, sogar bei Lungenentzündung kann sie hilfreich sein. Für diesen Zweck verwendet man die Eberesche am besten frisch gepresst als Saft mit Honig.

Ein etwas exotischer Einsatzzweck der Ebersche ist der grüne Star. Hier ist nicht sicher, ob man sich auf die Wirkung verlassen kann, aber man kann es immerhin ausprobieren.

In Zeiten, wo Vitamin C knapp ist, kann die Eberesche auch gegen Vitamin C Mangel helfen.

Ob die Eberesche roh giftig ist, ist umstritten, gekocht und getrocknet ist sie zumindest nicht giftig. Vor starken Dosierungen in roher Form bewahrt auch der herbe Geschmack, daher ist es eher unwichtig, ob die Eberesche roh in hoher Dosierung giftig sein könnte.

von Redwitch
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Freitag, 7. märz 2008
Der Frauenmantel ist eine zarte Pflanze mit kelchartigen gelappten Blättern, in denen sich morgens Tautropfen sammeln. Seine Blüten sind zartgelbe doldige Rispen.

Als Heilpflanze hat sich der Frauenmantel, wie der Name schon andeutet, hauptsächlich in der Frauenheilkunde bewährt, aber auch in anderen Bereichen kann er hilfreiche Dienste leisten. Es gibt kaum einen Bereich des Körpers, auf den der Frauenmantel nicht wohltuend einwirken kann. Zumindest glaubt das die Volksheilkunde. 

Steckbrief

Haupt-Anwendungen: Frauenkrankheiten,
Heilwirkung: adstringierend,
beruhigend,
blutbildend,
blutreinigend,
blutstillend,
harntreibend,
krampflösend,
tonisierend,
Anwendungsbereiche: Schnupfen,
Erkältung,
Fieber,
Asthma,
Halsentzündung,
Mund- u. Rachenentzündung,
Zahnfleischentzündung,
Appetitlosigkeit,
Blähungen,
Magenschwäche,
Durchfall,
Diabetesunterstützend),
Nierenschwäche,
Herzschwäche,
Arteriosklerose,
Ödeme,
Nachtschweiss,
Schlaflosigkeit,
Kopfschmerzen,
Wechseljahrsbeschwerden,
PMS,
Prämenstruelles Syndrom,
Menstruationsbeschwerden,
Periodenschmerzen,
Weissfluss,
Muttermilch fördernd,
Bindehautentzündung,
Lidrandentzündung,
Wunden,
Geschwüre,
Ekzeme,
Eiterungen,
Eitrige Wunden,
Furunkel,
wissenschaftlicher Name: Alchemilla vulgaris
Pflanzenfamilie: Rosengewächse = Rosaceae
englischer Name: Ladys mantle
volkstümliche Namen: Dächlichrut, Frauenhäubel, Frauenhilf, Frauenmäntli, Frauenrock, Hasenmänteli, Haubn, Herbstmantel, Herrgottsmäntelchen, Kroanfüss, Liebfrauenmantel, Löwenfusskraut, Mäntli, Marienkraut, Milchkraut, Muttergottesmantel, Neunlappenkraut, Ohmkraut, Perlkraut, Regendachl, Regentropfen, Röckli, Sinau, Sinnau, Sintau, Taubecherl, Taufänger, Taukraut, Taumantel, Tauschüsserl, Trauermantel, Weiberkittel, Wiesen-Frauenmantel
Verwendete Pflanzenteile: das blühende Kraut
Inhaltsstoffe: Gerbstoffe, Bitterstoffe, Phytosterin, Glykoside, Saponine, Tannine
Sammelzeit: blühend von Mai-September

Anwendung

Die Schulmedizin hat bei ihren Untersuchungen nicht viel Heilkräfte beim Frauenmantel entdeckt, nur eine gewisse Heilwirkung gegen Magen- und Darmbeschwerden traut sie ihm zu.

Dafür schätzt die Volksheilkunde den Frauenmantel um so mehr.

In der Antike war der Frauenmantel nicht bekannt. Erst ab dem Mittelalter taucht er in Kräuterbüchern auf und auch Hildegard von Bingen empfahl ihn.

Frauenkraut

Traditionell ist der Haupteinsatzbereich des Frauenmantels die Frauenheilkunde.

Das liegt wohl unter anderem an seinen Pflanzenhormonen, die dem weiblichen Progesteron ähneln. Dadurch kann der Frauenmantel Mangelzustände ausgleichen, die zu prämenstruellen Störungen und zu Wechseljahrsbeschwerden führen. Zudem wirkt der Frauenmantel entkrampfend, was auch sehr günstig für die Gebärmutter ist.

Als Tee getrunken lindert er nahezu alle Arten von Frauenbeschwerden, seien es Periodenkrämpfe, Prämenstruelles Syndrom oder Beschwerden der Wechseljahre.

Auch während und nach der Geburt kann der Frauenmantel hilfreich sein.

Wenn das Baby dann geboren ist, fördert Frauenmantel-Tee die Milchbildung.

Als Sitzbad kann Frauenmanteltee gegen Weissfluss helfen.

Allround-Kraut

Nicht nur bei Frauenbeschwerden kann der Frauenmantel helfen, sondern auch bei vielen anderen gesundheitlichen Problemen bietet er sich an.

Frauenmanteltee lindert Beschwerden der Atmungsorgane, wie Husten, Erkältung und Schnupfen.

Auch die Verdauung wird vom Frauenmantel gefördert und sanft ausgeglichen.

Ein schwaches Herz wird gestärkt und die Blutgefässe elastischer.

Die Wirkung auf das Nervensystem kann Kopfschmerzen und Schlaflosigkeit lindern.


Pflanzenbeschreibung

Der Frauenmantel kommt nahezu weltweit vor. Er wächst bevorzugt auf Wiesen, in lichten Wäldern und Gebüschen. Wenn ein Standort dem Frauenmantel gut gefällt, dann bildet er oft ganze Teppiche, andernorts kommt er auch einzeln vor.

Die ausdauernde Wurzel treibt im Frühjahr mehrere Stengel aus an denen gefaltete Blätter mit sieben bis elf Lappen wachsen. Die Ränder der Blätter sind gezähnt. In der Mitte der Blätter sammeln sich häufig Tautropfen, was ein besonders typisches Kennzeichen des Frauenmantels ist.

Aus der Mitte mancher Blätter entspringen Stengel, an deren Ende ab Mai die kleinen, gelben Blüten in Trugdolden wachsen.



von Redwitch
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Freitag, 7. märz 2008
Schon im Mittelalter war der Mönchspfeffer hochgeschätzt und in den Klöstern wurde er hochdosiert als Würzmittel serviert, um die Libido der Mönche und Nonnen zu dämpfen.

Heutzutage wird der Mönchspfeffer vor allem gegen Frauenbeschwerden eingesetzt. 

Steckbrief

Heilwirkung: Wechseljahre,
Prämenstruelles Syndrom (PMS),
Hyperprolaktinämie,
Blutungsstörungen,
Mastodynie,
Schmerzen während der Periode,
Zyklusunregelmäßigkeiten,
Übererregbarkeit,
Hodenentzündung,
Prostataentzündung,
wissenschaftlicher Name: Vitex agnus castus
Pflanzenfamilie: Lippenblütler = Lamiaceae
englischer Name: Chasteberry, Chastetree
volkstümlicher Name: Keuschlamm,
Verwendete Pflanzenteile: Blätter, Früchte
Inhaltsstoffe: Fettes Öl, ätherisches Öl, Flavone, Iridiode, Aucubin, Agnusid, Casticin,
Sammelzeit: Herbst


Anwendung:

 Im Mittelalter wurde der Samen in Köstern zerstossen und in grossen Dosen als Gewürz serviert, um den Mönchen und Nonnen die Enthaltsamkeit zu erleichtern.

In geringen Dosen bewirkt er das Gegenteil.

Der wichtigste Einsatzzweck des Mönchspfeffers in heutiger Zeit ist jedoch die Frauenheilkunde. Denn er hilft sowohl gegen Periodenprobleme als auch bei Wechseljahrsbeschwerden.

Diese Wirkung hängt mit seiner Funktion als Phytohormon zusammen, denn der Mönchspfeffer kann die körpereigene Progesteronbildung anregen. 

Pflanzenbeschreibung

 Ursprünglich war der Mönchspfeffer im Mittelmeerraum beheimatet. Doch schon im Mittelalter brachten ihn die Mönche und Nonnen nach Europa, um in ihren Klöstergärten ein Mittel gegen die fleischliche Lust zu kultivieren.

Der Mönchspfeffer bevorzugt Ufernähe, wächst bei guter Pflege aber auch ohne Gewässer.

Er ist ein bis zu 5 m hoher Strauch. Seine Blätter sind handförmig gefiedert.

Im Spätsommer blüht der Mönchspfeffer zartblau bis violett. Seine Blüten stehen in dichten Ähren.

Später reifen 0,5 cm grosse Steinbeeren heran, die pfeffrig scharf schmecken.

 

von Redwitch
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Samstag, 26. januar 2008

Erstaunlicherweise war die Heilwirkung des Weissdorns im Altertum wohl noch unbekannt.

Dabei hat er unschätzbar wertvolle Heilwirkungen auf das schwache Herz und das sogar ohne Nebenwirkungen und sehr mild.

Was dem Weissdorn in früherer Zeit an Anerkennung fehlte, hat er jedoch heutzutage in Hülle und Fülle, denn er ist die erste Wahl, wenn es darum geht ein Altersherz sanft zu stärken.

 


Steckbrief

Heilwirkung: Altersherz,
Angina Pectoris,
Bluthochdruck,
Herzrhythmusstörungen,
Kreislaufstörungen,
beruhigend,
Nervosität,
Schlaflosigkeit,
Wechseljahrsbeschwerden,
wissenschaftlicher Name: Crataegus oxyacantha
Pflanzenfamilie: Rosengewächse = Rosaceae
englischer Name: Hawthorn
volkstümliche Namen: Mehlbeere, Haakäsen, Hagäpfli, Hagedorn, Hägele, Hagewiepkes, Heckendorn, Wibelken, Wubbelken, Zaundorn
Verwendete Pflanzenteile: Blüten, Blätter, Früchte
Inhaltsstoffe: ätherisches Öl, Trimethylamin, Glykosid Oxyacanthin, Gerbstoff, Saponin, Fructose, Crataegussäure, Aluminium, Kalium, Natrium, Calcium, phosphorsaure Salze
Sammelzeit: Blüten: Mai und Juni,
Früchte: August und September

 

Anwendung

 

Weissdorntee hilft in Hinblick auf den Blutdruck nicht nur bei zu hohem Blutdruck, sondern kann auch niedrigen Blutdruck kräftigen.

Aus den Blüten und Früchten kann man auch eine Tinktur herstellen, von der man dreimal täglich 20-50 Tropfen einnimmt.


Pflanzenbeschreibung

Der Weissdorn wächst an Waldrändern, als Hecke und im Gebüsch in ganz Europa.

Er wird bis zu fünf Meter hoch und sein Wuchs ist knorrig und reich an Ästen. Seine Rinde ist grau und glatt. An den Zweigen wachsen Dornen, die etwa einen Zentimeter lang sind.

Die Blätter sind glänzend und gelappt, fast ein wenig wie Eicheln, aber deutlich kleiner.

Im Mai spriessen die weissen Blüten, die die Zweige über und über bedecken.

von Redwitch
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Samstag, 26. januar 2008

Das Klettenlabkraut kennen die meisten nur daher, dass sich die kleinen Kletten beim Spazierengehen an ihren Hosen festsetzen.

Als Heilpflanze ist es eher unbekannt - zu unrecht, denn es leistet wertvolle Dienste für unsere Gesundheit, vor allem für die Haut und das Verdauungssystem.

Ausser dem Klettenlabkraut kann man auch das echte Labkraut als Heilkraut verwenden.

 


Steckbrief  
Heilwirkung: Hautleiden,
Flechten,
Ekzeme,
Fingernagelgeschwür,
Hautunreinheiten,
Zungenentzündung,
Magenentzündung,
Darmentzündung,
Wasserstauungen,
harntreibend,
Blasenentzündung,
Nierensteine,
Nierengries,
Blasensteine,
Blasengries,
Übergewicht
wissenschaftlicher Name: Galium aparine
englischer Name: Clivers
volkstümliche Namen: Klabergras, Klebgras, Klimme, Hafta, Wundkraut, Zaunkleber
Verwendete Pflanzenteile: Blühendes Kraut
Inhaltsstoffe: Glykosid, Saponine, Rubichlorsäure, Zitronensäure, Galitannsäure, Alizarinthypus, Asperulosid, Spurenelemente
Sammelzeit: Juni bis August

 

Anwendung

Äusserlich für Hautprobleme wird das Labkraut am besten als Frischsaft angewendet. Den frischen Saft kann man auf die betroffene Stelle träufeln und antrocknen lassen.

Falls Frischsaft nicht verfügbar ist, kann man das Klettenlabkraut auch als Tee verwenden. Mit dem Tee kann man die betroffene Stelle spülen oder man legt eine Kompresse auf.

Innerlich trinkt man das Klettenlabkraut als Tee.

In der Volksheilkunde wird der Tee sogar empfohlen, um herannahende epileptische Anfälle zu verhindern.

Die Früchte wurden früher als Gerinnungsmittel zur Käseherstellung verwendet und geröstet kann man sie sogar als Kaffeeersatz benutzen.


Pflanzenbeschreibung

Bei den Labkräutern gibt es zwei heilkräftige Arten mit etwa gleichem Wirkungsspektrum. Verbreiteter ist das Klettenlabkraut mit seinen weissen Blüten, das echte Labkraut, erkennbar an den gelben Blüten, ist sogar noch heilkräftiger.

Das Klettenlabkraut wird über einen Meter hoch, wenn es sich irgendwo festhalten kann. Es hält sich durch "Klimmen" und nicht durch Ranken fest, d.h. es es hat keine Ranken, sondern haftet mit seinen waagrechten Zweigen und den winzigen Stachelchen überall leicht fest. Dadurch erweckt es auch den Eindruck der Klebrigkeit.

Die Blätter sind schmal und stehen vom Stengel ab wie kleine Quirle.

Den ganzen Sommer über blüht das Klettenlabkraut mit sternförmigen kleinen Blüten.

Aus den Blüten entstehen die Kletten, die an Kleidern und Tierfell haften, um von Mensch und Tier verbreitet zu werden.

Das gelb blühende echte Labkraut (Galium verum) hat im Gegensatz zum Klettenlabkraut umgerollte Blätter.

von Redwitch
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Samstag, 26. januar 2008

Der Gingko-Baum entstammt der Urzeit und hat sich bis heute in seiner ursprünglichen Form erhalten.

Wie kein anderer helfen seine ledrigen Blätter unser Gefässsytem besser zu durchbluten und wirken dadurch gegen vielerlei Zivilisationskrankheiten.

 


Steckbrief

Heilwirkung: Durchblutungsstörungen,
Vergesslichkeit,
Arteriosklerose,
Schaufensterkrankheit,
Claudicatio intermittens,
Hautgeschwüre aufgrund von mangelnder Durchblutung,
Dekubitus,
Wundliegen,
Durchblutungsstörungen,
Diabetes,
Asthma,
Bronchitis,
Wurmerkrankungen,
Wunden (äusserlich als Umschläge),
Magenprobleme,
wissenschaftlicher Name: Ginkgo biloba
Pflanzenfamilie: Ginkgogewächse = Ginkgoaceae
Verwendete Pflanzenteile: Blätter
Inhaltsstoffe: Flavonoide, Alkohole, Pinit, Zucker, Essigsäure, Capronsäure, Ginkgolsäure, Ginkgolid, Shikmisäure, Sitosterin, Wachs, Stärke, Harz, ätherisches Öl, fettes Öl
Sammelzeit: Oktober
von Redwitch
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Samstag, 26. januar 2008

Der Baldrian reckt seine schlanken kräftigen Stiele auf denen sich luftige rosafarbene Blüten sanft im Winde wiegen Hoch in die Luft.

Die Büten duften zart und angenehm. Immer wenn mir ein blühender Baldrian am Wegesrand begegnet, schnuppere ich ein wenig an den Blüten und freue mich.

Bei diesen zarten Düften und dem luftigen Erscheinungsbild wundert es nicht, daß Baldiran zart beruhigend aufs Nervensystem und den Körper wirkt.

 

 

Wirkungen beruhigend,
krampflösend
Anwendungsgebiete Schlaflosigkeit,
Nervosität,
Magenkrämpfe,
Migräne,
Wechseljahrsbeschwerden,
Anwendungsarten Tee, Tinktur,
Sammelzeit Wurzel: Oktober, Blüten: Juli / August
Wirksame Pflanzenteile Wurzeln (Blüten)
Andere Namen  
Pflanzenfamilie Baldriangewächse = Valerianaceae
von Redwitch
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