| Juli 2008 | ||||||||||
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Heutzutage wird der Mönchspfeffer vor allem gegen Frauenbeschwerden eingesetzt.
| Heilwirkung: |
Wechseljahre, Prämenstruelles Syndrom (PMS), Hyperprolaktinämie, Blutungsstörungen, Mastodynie, Schmerzen während der Periode, Zyklusunregelmäßigkeiten, Übererregbarkeit, Hodenentzündung, Prostataentzündung, |
| wissenschaftlicher Name: | Vitex agnus castus |
| Pflanzenfamilie: | Lippenblütler = Lamiaceae |
| englischer Name: | Chasteberry, Chastetree |
| volkstümlicher Name: | Keuschlamm, |
| Verwendete Pflanzenteile: | Blätter, Früchte |
| Inhaltsstoffe: | Fettes Öl, ätherisches Öl, Flavone, Iridiode, Aucubin, Agnusid, Casticin, |
| Sammelzeit: | Herbst |
In geringen Dosen bewirkt er das Gegenteil.
Der wichtigste Einsatzzweck des Mönchspfeffers in heutiger Zeit ist jedoch die Frauenheilkunde. Denn er hilft sowohl gegen Periodenprobleme als auch bei Wechseljahrsbeschwerden.
Diese Wirkung hängt mit seiner Funktion als Phytohormon zusammen, denn der Mönchspfeffer kann die körpereigene Progesteronbildung anregen.
Ursprünglich war der Mönchspfeffer im Mittelmeerraum beheimatet. Doch schon im Mittelalter brachten ihn die Mönche und Nonnen nach Europa, um in ihren Klöstergärten ein Mittel gegen die fleischliche Lust zu kultivieren.
Der Mönchspfeffer bevorzugt Ufernähe, wächst bei guter Pflege aber auch ohne Gewässer.
Er ist ein bis zu 5 m hoher Strauch. Seine Blätter sind handförmig gefiedert.
Im Spätsommer blüht der Mönchspfeffer zartblau bis violett. Seine Blüten stehen in dichten Ähren.
Später reifen 0,5 cm grosse Steinbeeren heran, die pfeffrig scharf schmecken.