Über diesen Blog

Kalender

November 2009
M D M D F S S
            1
2 3 4 5 6 7 8
9 10 11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27 28 29
30            
<< < > >>

Blog erstellen

Freitag, 30. november 2007
Die Johanniskrautsalbe ist eine reine Fettsalbe ohne Wasserphase.

Der Hauptbestandteil ist Johanniskraut-Öl, daher kann man sie für alle Zwecke einsetzen, für die man auch Johanniskrautöl nutzen kann, beispielsweise gereizte Haut, leichte Verbrennungen, Rückenschmerzen, Muskelverspannungen, usw.

Je nach Einsatzzweck kann man auch ätherische Öle hinzufügen, um die gewünschte Wirkung zu unterstützen, beispielsweise Fichtennadel für den Bewegungsapparat oder Lavendel für die Hautberuhigung.

Durch den hohen Anteil an Sheabutter ist die Johanniskraut-Salbe sehr weich und geschmeidig. Man könnte sie daher auch als Körperbutter anwenden.

Zutaten

Anleitung

  1. Gib das Johanniskrautöl und das Bienenwachs in ein feuerfestes Glas.
  2. Stell das Glas in ein Wasserbad.
  3. Wenn das Bienenwachs geschmolzen ist, nimm das Wasserbad von der Herdplatte.
  4. Füge die Sheabutter hinzu.
  5. Nimm das Glas aus dem Wasserbad, denn die Sheabutter braucht nur etwa über 40°C um zu schmelzen.
  6. Wenn die Sheabutter geschmolzen ist, rühr sie gut um und füll sie in einen Salbentiegel.
  7. Damit die Salbe schön weich und geschmeidig wird, kannst du sie während der Abkühlungszeit immer mal wieder umrühren, beispielsweise mit einem Zahnstocher.
  8. Wenn die Salbe abgekühlt ist, verschliess den Salbentiegel.
  9. Beschrifte ihn mit Inhalt und Datum.
von Redwitch - veröffentlicht in: Salbenküche
Kommentar hinzufügen - Kommentare () - empfehlen
Freitag, 30. november 2007
Johanniskrautöl ist berühmt für seine Heilwirkungen und kann zum direkten Einreiben oder zur Verwendung in Salben und Cremes eingesetzt werden.

Äußerlich hilft es bei Muskelschmerzen, leichten Verbrennungen, infizierten Wunden, Geschwüren und Neuralgien.

Innerlich unterstützt es den Verdauungsapparat.

Achtung! Da Johanniskraut die Lichtempfindlichkeit steigert, sollte man Johanniskrautöl nicht vor Sonnenbädern verwenden.

Für Johanniskraut-Öl braucht man frische Blüten. Mit getrockneten Blüten funktioniert die Herstellung von Johanniskrautöl nicht richtig.

Zutaten

  • Ein Glas zu 2/3 voll mit frischen Johanniskraut-Blüten
  • Olivenöl

Anleitung

  1. Sammel ein Glas voll Johanniskrautblüten an einem sonnigen Tag.
  2. Gieß ein gutes Öl (z.B. Olivenöl) über die Blüten, bis sie bedeckt sind.
  3. Verschließ das Glas.
  4. Stell es an einen sonnigen, warmen Platz
  5. Schüttel das Öl ab und zu
  6. Warte 3 bis 6 Wochen, dann müsste das Öl tiefrot sein
  7. Filter das fertige Johanniskrautöl ab (z.B. mit Kaffeefilter).
  8. Gieße es in eine dunkle Flasche.
  9. Beschrifte die Flasche mit Inhalt und Datum
    (Wichtig! Man vergißt es doch immer wieder, wenn kein Etikett drauf ist).
von Redwitch - veröffentlicht in: Öle und Tinkturen
Kommentar hinzufügen - Kommentare () - empfehlen
Freitag, 30. november 2007
Diese Johanniskraut-Creme enthält Johanniskrautöl und Johanniskraut-Tinktur.

Man kann sie gegen Hautprobleme wie Ekzeme, leichte Verbrennungen, Schrunden oder Narbenschmerzen einsetzen. Für diese Art der Anwendung könnte man das Rezept noch durch folgende ätherische Öle ergänzen: Teebaumöl, Thymian, Lavendel, Sandelholz.

Die Creme hilft auch gegen stumpfe Verletzungen des Bewegungsapparates wie Quetschungen, Prellungen, Zerrungen, Verstauchungen und auch Verspannungen. Dazu kann man die Creme mit folgenden ätherischen Ölen ergänzen: Fichtennadel, Kiefer, Kampfer, Minze.

Ausserdem kann man die Creme gegen Nervenschmerzen wie Ischias oder Hexenschuss verwenden. Zu diesen Zweck kann man die Creme mit folgenden ätherischen Ölen ergänzen: Lavendel, Minze, Rosmarin, Wacholder.

Man kann die Johanniskraut-Creme jedoch auch ganz ohne ätherische Öle zubereiten. Auch so kann man sie bei den oben genannten Beschwerden verwenden. Johanniskraut-Öl und Johanniskraut-Tinktur sind auch so sehr wirksam. Sie enthalten die wärmende Sonnenkraft, die das Johanniskraut in der Mitte des Sommers aufgenommen hat.

Zutaten

Anleitung

  1. Vermisch Öl, Konsistenzgeber und Emulgator in einem Glas zur Fettphase.
  2. Giess die Tinktur in ein anderes Glas als Wasserphase.
  3. Stell beide Gläser in ein heisses Wasserbad.
  4. Erhitze beide Gläser, bis die festen Bestandteile der Fettphase geschmolzen sind.
  5. Giess dann die Wasserphase nach und nach unter ständigem Rühren in die Fettphase.
  6. Rühren, rühren, rühren, vor allem auch, wenn die Creme puddingartige Konsistenz annimmt.
  7. Du kannst wahlweise mit der Hand oder mit einem Mixer rühren. Bei Verwendung des Mixers kannst du die warme Creme beim Rühren in ein kaltes Wasserbad stellen, dann geht das Abkühlen schneller.
  8. Rühr bis die Creme auf Handwärme abgekühlt ist.
  9. Dann wird es Zeit für die ätherischen Öle und das eventuelle Konservierungsmittel.
  10. Tropf die ätherischen Öle und das eventuelle Konservierungsmittel unter ständigem Rühren in die Creme.
  11. Füll die Creme in Salbentiegel.
  12. Verschliess die Salbentiegel und beschrifte sie mit Inhalt und Datum.
  13. Wenn du die Creme im Kühlschrank aufbewahrst, hält sie sich länger als ungekühlt.
von Redwitch - veröffentlicht in: Salbenküche
Kommentar hinzufügen - Kommentare () - empfehlen
Freitag, 23. november 2007
Das Johanniskraut ist die bekannteste typische Mittsommerpflanze. Selbst sein Name stammt vom Johanni-Tag am 24. Juni ab.

In den Tagen um die Sommersonnenwende öffnet das Johanniskraut seine leuchtend gelben Blüten an Wegrändern, lichten Gebüschen, Böschungen und sogar auf Schuttplätzen.

Wie kaum eine andere Pflanze ist das Johanniskraut mit der Sonne assoziiert, dessen Kraft sie an den längsten Tagen des Jahres aufnimmt, um sie in den dunkleren Tagen des Winters an uns Menschen abzugeben.

Das Johanniskraut bringt wärmende Sonnenstrahlen in depressive Gemüter. Das wusste schon Paracelsus im Mittelalter und heutzutage wird dieses Wissen sogar von der Schulmedizin bestätigt.

Steckbrief

Haupt-Anwendungen: Depressionen
Heilwirkung: abschwellend,
adstringierend,
antibakteriell,
beruhigend,
blutblidend,
blutstillend,
entzündungshemmend,
harntreibend,
krampflösend,
schleimlösend,
schmerzstillend,
tonisierend,
Anwendungsbereiche:

Atemwege

Bronchitis,
Halsentzündung,
Fieber,

Verdauungssystem

Appetitlosigkeit,
Verdauungsschwäche,
Magenbeschwerden,
Darmentzündung,
Durchfall,
Hämorrhoiden,

Stoffwechsel

Rheumatismus,
Gicht,

Harnorgane

Blasenentzündung,
Bettnässen,

Frauenheilkunde

Gebärmutterkrämpfe,
Menstruationsbeschwerden,
Endometritis,
Wechseljahrsbeschwerden,
Zyklusunregelmässigkeiten,

Nervensystem

Depressionen,
Nervosität,
Schlaflosigkeit,
Epilepsie,
Kopfschmerzen,
Migräne,
Hypochondrie,
Angstzustände,
Neuralgien,
Trigeminusneuralgie,
Ischias,
Hexenschuss,

Bewegungsapparat

Rückenschmerzen,
Muskelzerrungen,
Blutergüsse,
Quetschungen,
Verrenkungen,
Verstauchung,
Krampfadern,

Haut

Wunden,
Verbrennungen,
Beulen,
Geschwüre,
Ekzem,
Schrunden,
Stichwunden,
Trockene Haut,
Narbenschmerzen,
wissenschaftlicher Name: Hypericum perforatum
Pflanzenfamilie: Hartheugewächse = Hypericaceae
englischer Name: St Johns Wort
volkstümlicher Name: Hartheu, Alfblut, Blutkraut, Frauenkraut, Gartheil, Hartenaue, Hergottsblut, Jageteufel, Jesuswundenkraut, Johannisblut, Johanniswurz, Konradskraut, Mannskraft, Teufelsflucht, Tüpfel-Hartheu, Tüpfel-Johanniskraut, Unserer Frauen Bettstroh, Wundkraut
Verwendete Pflanzenteile: das blühende Kraut, Blüten
Inhaltsstoffe: Hypericin, Hyperforin, Flavonoide, Bitterstoffe, Gerbstoffe, äther. Öl, Harz, Myristinsäure, Hyperinrot, Phytosterin, Stearin, Taraxasterol, Violaxanthin, Beta-Sitosterol, Phytosterole
Sammelzeit:


Anwendung

Vor allem die Wirkung des Johanniskrauts gegen leichte und mittelschwere Depressionen ist heutzutage bekannt. Aber auch als Wundheilmittel wird das rote Johanniskraut-Öl gerne verwendet. Die zahlreichen anderen Heilwirkungen des Johanniskrautes sind etwas in Vergessenheit geraten.

Depressions-Mittel

Schon im Mittelalter wurde das Johanniskraut gegen Melancholie verwendet, was aber in Vergessenheit geriet, bis die Schulmedizin in den 1970er Jahren die antidepressive Wirkung in medizinischen Studien bewies.

Seitdem ist Johanniskraut das wichtigste pflanzliche Antidepressivum.

In hoher Dosierung kann es nach 4 bis 6 wöchiger Anwendung leichte und mittelschwere Depressionen lindern.

Die schulmedizinisch anerkannte Dosierung ist jedoch so hoch, dass diese mit Tees oder im freien Handel erhältlichen Mitteln nicht erreicht werden kann. Für die offiziell notwendige Dosierung zur Linderung von Depressionen sind täglich 900 mg bis 1800 mg Johanniskrautextrakt notwendig, etwa das zehnfache von frei verkäuflichen Mitteln. So hoch dosierte Johanniskraut-Präparate bekommt man nur in der Apotheke.

Die Schulmedizin macht den Wirkstoff Hypericin für die antidepressive Wirkung verantwortlich.

Die klassische Kräuterheilkunde und die moderne anthroposofische Medizin betrachten das Johanniskraut jedoch als Pflanze, die das Sonnenlicht des Hochsommers speichern kann, um die Freude des sonnigen Sommers dann im trüben Winter abzugeben und die Gemüter zu erhellen und zu erwärmen.

So betrachtet kann man statt käuflicher Präparate auch durchaus einen Johanniskraut-Tee trinken. Ein bis zwei Teelöffel des Krautes auf eine Tasse wird mit kochendem Wasser übergossen und fünf bis zehn Minuten ziehen gelassen. Von diesem Tee mindestens zwei Tassen täglich trinken.

Oder du setzt das Johanniskraut in Doppelkorn an und stellst daraus eine Tinktur her. Von dieser Tinktur kannst du dreimal täglich 20-50 Tropfen einnehmen.

Ende Juni bis September 
von Redwitch - veröffentlicht in: Kräuterkunde - Community: Natur und Gesundheit
Kommentar hinzufügen - Kommentare () - empfehlen
Freitag, 23. november 2007

Johanniskraut-Tinktur

Johanniskraut Johanniskraut-Tinktur wird aus dem beliebten Johanniskraut gewonnen, das im Hochsommer leuchtend gelb blüht.

Das Besondere am Johanniskraut ist der rote Farbstoff, der in den Blüten und Blättern enthalten ist. Dadurch wird auch die Tinktur leuchtend rot oder rotbraun.

 

Anwendungsgebiete

  • Depressionen
  • Nervosität
  • Schlaflosigkeit
  • Verdauungsschwäche
  • Leberschwäche
  • Neuralgien
Der depressionslindernde rote Wirkstoff Hypericin ist vor allem in den Blüten enthalten.

Eine Tinktur, die nur aus den Blüten hergestellt wird, enthält besonders viel Hypericin. Sie ist gut geeignet zur Behandlung von leichten Depressionen, Nervosität und Schlafstörungen. Man kann solche Tinkturen an ihrer tiefroten Farbe erkennen.

In den Blättern ist weniger Hypericin enthalten, dafür aber mehr Gerb- und Bitterstoffe. Tinkturen, die aus dem oberen Teil der Pflanze gewonnen werden, mitsamt Blättern und Blüten, sind rotbraun und eignen sich vor allem zur Behandlung der Verdauungsorgane. Man kann solch eine Tinktur aber auch gegen Probleme des Nervensystems verwenden.

Beide Arten von Tinktur eignen sich für die äusserliche Behandlung.

Siehe auch:

Anwendungsweise

Innerlich

Soweit vom Arzt, Apotheker oder Heilpraktiker nicht anders verordnet:
  • 2 bis 3 mal täglich 10 bis 50 Tropfen einnehmen

Äusserlich

  • Als Kompresse
  • Verdünnt als Teilbad
  • Verdünnt zur Waschung
  • Pur auftupfen
  • In Cremes


Zutaten

  • Johanniskraut-Blüten oder -Spitzen
  • Doppelkorn oder Weingeist

Anleitung

  1. Füllen Sie die Kräuter in ein Schraubdeckel-Glas.
  2. Lassen Sie noch etwa die Hälfte Platz im Glas.
  3. Giessen Sie Doppelkorn über die Kräuter, bis sie gut bedeckt sind.
  4. Verschliessen Sie das Glas.
  5. Lassen Sie die Tinktur zwei bis sechs Wochen an einem warmen Ort ziehen.
  6. Nach und nach nimmt die Tinktur immer mehr Farbe an.
  7. Nach der Wartezeit wird die Tinktur abgefiltert. Dazu eignet sich ein Kaffeefilter.
  8. Stülpen Sie den Kaffeefilter über ein zweites Glas.
  9. Giessen Sie die Tinktur durch den Kaffeefilter.
  10. Die fertige Tinktur tropft in das zweite Glas.
  11. Anschliessend wird die Tinktur in eine dunkle Flasche abgefüllt.
  12. Verschliessen Sie die Flasche.
  13. Beschriften Sie die Flasche mit Inhalt und Datum.
  14. An einem dunklen, kühlen Platz gelagert hält sich so eine Tinktur mindestens ein Jahr.
//
von Redwitch - veröffentlicht in: Öle und Tinkturen
Kommentar hinzufügen - Kommentare () - empfehlen
Freitag, 23. november 2007

 Die Goldrute ist das üppige Gelb des Spätsommers.

In großen Kolonien wächst sie auf Schotter und an Wegen und läßt die Welt ein wenig leuchten, wenn die Blumen des Hochsommers längst verblüht sind.

Ihr Haupteinsatzgebiet in der Heilkunde ist der Nieren-Blasen-Apparat. Sie wirkt stark harntreibend.

Steckbrief

Heilwirkung: adstringierend,
harntreibend,
blutreinigend,
entzündungshemmend,
Blasenentzündungen,
Blähungen,
Darmentzündung,
Diabetes,
Durchfall,
Insektenstiche,
Nierengriess und -Steine,
Nierenleiden,
Ödeme,
Störungen der Harnabsonderung,
Wundheilung,
Rheuma,
Gicht,
Wassersucht
wissenschaftlicher Name: Solidago virgaurea
englischer Name: Goldenrod
volkstümliche Namen: Heilwundkraut, Machtheilkraut, Gülden Wundkraut, Petrusstab, Wisselnkraut, Himmelbrand, Pferdskraut, Ochsebrot
Verwendete Pflanzenteile: das blühende Kraut
Inhaltsstoffe: Saponin, Bitterstoff, Inulin, Gerbstoff, ätherisches Öl
Sammelzeit: Juli-Oktober
   

Anwendung

Die Goldrute kann man als Tee trinken.

Man kann sie auch als Tinktur oder Kräuterwein ansetzen.

Vor allem die kanadische Goldrute kann man zerstampft auf Insektenstiche legen. Manche Indianer kauen die Blüten auch bei Halsentzündungen.

 

 

 

Pflanzenbeschreibung

 

Die echte Goldrute wird bis zu 1 m hoch. Der aufrechte Stengel, der sich normalerweise nicht verzweigt (ausser ganz oben), hat meistens nur wenige Blätter. Die Blätter sind länglich lanzettlich.

Ab Ende Juli, Anfang August blüht die Goldrute leuchtend gelb mit vielen kleinen Blüten.

Häufiger als die echte Goldrute kommt inzwischen die kanadische Goldrute vor, deren Wikrstoffe und Einsatzspektrum ähnlich sind, wie bei der echten Goldrute. Die Blütenstände der kanadischen Goldrute sind breiter, vor allem an ihrer Basis. Das gibt ihnen ein dachähnliches Aussehen. 

von Redwitch - veröffentlicht in: Kräuterkunde - Community: Natur und Gesundheit
Kommentar hinzufügen - Kommentare () - empfehlen
Freitag, 23. november 2007
Im Spätsommer wogen gelb leuchtende Goldruten-Bestände neben Strassen und an kargen Stellen.

Die kräftigen Blüten der kanadischen Goldrute dominieren die Landschaft in dieser Zeit.

Sowohl die eingewanderte kanadische Goldrute als auch die kleinere einheimische Art wirken stark harntreibend, was sie zur Behandlung von Nierenschwäche und zur Entgiftung geeignet macht.

Am besten trinkt man die Goldrute reichlich als Tee, damit auch genügend Wasser zum Ausscheiden im Körper ist. Man kann sie jedoch auch als Tinktur einnehmen. Dann muss man sich die grossen Flüssigkeitsmengen jedoch durch andere Getränke zuführen.

Achtung!
Goldrute sollte man nicht bei Nierenentzündung und Nierenversagen anwenden, denn dann würde die Niere zu sehr gereizt.

Nur eine an sich gesunde Niere darf durch die Goldrute angeregt werden.

 

Anwendungsgebiete

  • Übergewicht
  • Nierengriess
  • Nierensteine
  • Nierenschwäche
  • Rheuma
  • Ödeme
  • Geschwollene Füsse
  • Insektenstiche
  • Schlecht heilende Wunden

Siehe auch:

Anwendungsweise

Innerlich

Soweit vom Arzt, Apotheker oder Heilpraktiker nicht anders verordnet:
  • 2 bis 3 mal täglich 10 bis 50 Tropfen einnehmen

Äusserlich

  • Als Kompresse
  • Verdünnt als Teilbad
  • Verdünnt zur Waschung
  • Pur auftupfen
  • In Cremes

Siehe auch:

  • Anwendung von Tinkturen

Zutaten

  • Goldruten-Kraut
  • Doppelkorn oder Weingeist

Anleitung

  1. Füllen Sie die Kräuter in ein Schraubdeckel-Glas.
  2. Lassen Sie noch etwa die Hälfte Platz im Glas.
  3. Giessen Sie Doppelkorn über die Kräuter, bis sie gut bedeckt sind.
  4. Verschliessen Sie das Glas.
  5. Lassen Sie die Tinktur zwei bis sechs Wochen an einem warmen Ort ziehen.
  6. Nach und nach nimmt die Tinktur immer mehr Farbe an.
  7. Nach der Wartezeit wird die Tinktur abgefiltert. Dazu eignet sich ein Kaffeefilter.
  8. Stülpen Sie den Kaffeefilter über ein zweites Glas.
  9. Giessen Sie die Tinktur durch den Kaffeefilter.
  10. Die fertige Tinktur tropft in das zweite Glas.
  11. Anschliessend wird die Tinktur in eine dunkle Flasche abgefüllt.
  12. Verschliessen Sie die Flasche.
  13. Beschriften Sie die Flasche mit Inhalt und Datum.
  14. An einem dunklen, kühlen Platz gelagert hält sich so eine Tinktur mindestens ein Jahr.
von Redwitch - veröffentlicht in: Öle und Tinkturen
Kommentar hinzufügen - Kommentare () - empfehlen
Donnerstag, 22. november 2007
Das Chili-Balsam wirkt durchblutungsfördernd und kann schmerzhafte Beschwerden des Bewegungsapparates lindern. Es eignet sich für die Behandlung von Muskelkater, Zerrungen, Rückenschmerzen, Nackenschmerzen, Gelenkschmerzen, Verspannungen und Hexenschuss.

Seine Wirkung hängt von der Schärfe der verwendeten Chilis ab. Es wirkt insgesamt milder als die Chili-Lanolin-Creme, weil es nur Chili-Öl und kein Chili-Tinktur enthält. Das Chili-Öl wird weniger scharf als eine Chili-Tinktur.

Die verwendeten ätherischen Öle steigern die Durchblutungswirkung. Sie helfen auch, den Chili-Wirkstoff ins verspannte Gewebe zu transportieren, um die Durchblutung vor Ort zu steigern. Man kann auch andere ätherische Öle nach Wahl verwenden, beispielsweise Kiefer, Fichtennadel oder Zypresse.

Zutaten

  • 30 mlChili-Öl
  • 2 gr Bienenwachs

    Ätherische Öle:
  • 10 Tr ätherisches Rosmarin-Öl
  • 10 Tr ätherisches Minz-Öl
  • 10 Tr ätherisches Kampfer-Öl
  • 10 Tr ätherisches Wacholder-Öl
  • 10 Tr ätherisches Zimt-Öl

Anleitung

  1. Gib Öl und Wachs in ein Glas und stell es in ein Wasserbad.
  2. Erhitze das Wasserbad.
  3. Warte bis die festen Zutaten geschmolzen sind.
  4. Nimm das Glas aus dem Wasserbad.
  5. Tropf die ätherischen Öle in die Öl-Wachs-Masse.
  6. Rühr die ätherischen Öle gut unter.
  7. Giess den Chili-Balsam in ein Salbendöschen, solange es noch flüssig ist.
  8. Lass den Chilibalsam abkühlen.
  9. Er wird dann leuchtend orange, fest und salbenartig.
  10. Verschliess das Salbendöschen und beschrifte es mit Inhalt und Datum.
von Redwitch - veröffentlicht in: Salbenküche
Kommentar hinzufügen - Kommentare (1) - empfehlen
Donnerstag, 22. november 2007
Die Chili-Tegomuls-Creme wirkt durchblutungsfördernd und kann schmerzhafte Beschwerden des Bewegungsapparates lindern. Sie eignet sich für die Behandlung von Muskelkater, Zerrungen, Rückenschmerzen, Nackenschmerzen, Gelenkschmerzen, Verspannungen und Hexenschuss.

Ihre Wirkung hängt von der Schärfe der verwendeten Chilis ab. Sie wirkt insgesamt milder als die Chili-Lanolin-Creme , weil sie weniger Chili-Öl und weniger Chili-Tinktur enthält. Zuerst wirkt sie jedoch durch die Verdunstungskälte leicht kühlend, was dann allmählich in die Wärmewirkung übergeht.

Die verwendeten ätherischen Öle steigern die Durchblutungswirkung. Sie helfen auch, den Chili-Wirkstoff ins verspannte Gewebe zu transportieren, um die Durchblutung vor Ort zu steigern. Man kann auch andere ätherische Öle nach Wahl verwenden, beispielsweise die Öle der Chili-Lanolin-Creme oder Kiefer, Fichtennadel oder Zypresse.

Zutaten

  • 15 ml Chili-Öl
  • 4 gr Tegomuls
  • 3 gr Bienenwachs
  • 30 ml Mineralwasser
  • 15 ml Chili-Tinktur
  • Evtl. Konservierungsmittel nach Wahl
  • 25 Tr ätherisches Rosmarin-Öl
  • 25 Tr ätherisches Minz-Öl

Anleitung

  1. Vermisch Öl, Konsistenzgeber und Emulgator in einem Glas zur Fettphase.
  2. Giess das Wasser in ein anderes Glas als Wasserphase.
  3. Stell beide Gläser in ein heisses Wasserbad.
  4. Erhitze beide Gläser, bis die festen Bestandteile der Fettphase geschmolzen sind.
  5. Giess dann die Wasserphase nach und nach unter ständigem Rühren in die Fettphase.
  6. Rühren, rühren, rühren, vor allem auch, wenn die Creme puddingartige Konsistenz annimmt.
  7. Rühr bis die Creme auf Handwärme abgekühlt ist.
  8. Dann wird es Zeit für die ätherischen Öle.
  9. Tropf die ätherischen Öle unter ständigem Rühren in die Creme.
  10. Füll die Creme in Salbentiegel.
  11. Verschliess die Salbentiegel und beschrifte sie mit Inhalt und Datum.
  12. Wenn du die Creme im Kühlschrank aufbewahrst, hält sie sich länger als ungekühlt.
von Redwitch - veröffentlicht in: Salbenküche
Kommentar hinzufügen - Kommentare () - empfehlen
Donnerstag, 22. november 2007
Die Chili-Lanolin-Creme wirkt durchblutungsfördernd und kann schmerzhafte Beschwerden des Bewegungsapparates lindern. Sie eignet sich für die Behandlung von Muskelkater, Zerrungen, Rückenschmerzen, Nackenschmerzen, Gelenkschmerzen, Verspannungen und Hexenschuss.

Ihre Wirkung hängt von der Schärfe der verwendeten Chilis ab. Mittelscharfe Chilis ergeben eine Creme mit milder Durchblutungswirkung. Schärfere Chilis bewirken eine deutliche Wärmewirkung mit Hautrötung und noch schärfere Chilis reizen die Haut, so dass sie brennt.

Die verwendeten ätherischen Öle steigern die Durchblutungswirkung. Sie helfen auch, den Chili-Wirkstoff ins verspannte Gewebe zu transportieren, um die Durchblutung vor Ort zu steigern. Man kann auch andere ätherische Öle nach Wahl verwenden, beispielsweise Kiefer, Fichtennadel oder Zypresse.

 

Zutaten

  • 30 ml Chili-Öl
  • 15 gr Lanolin anhydrid (Wollwachs ohne Wasser)
  • 4 gr Bienenwachs
  • 30 ml Chili-Tinktur
  • Evtl. Konservierungsmittel nach Wahl
  • 10 Tr ätherisches Rosmarin-Öl
  • 10 Tr ätherisches Minz-Öl
  • 10 Tr ätherisches Kampfer-Öl
  • 10 Tr ätherisches Wacholder-Öl
  • 10 Tr ätherisches Zimt-Öl

Anleitung

  1. Vermisch Öl, Konsistenzgeber und Emulgator in einem Glas zur Fettphase.
  2. Giess das Wasser in ein anderes Glas als Wasserphase.
  3. Stell beide Gläser in ein heisses Wasserbad.
  4. Erhitze beide Gläser, bis die festen Bestandteile der Fettphase geschmolzen sind.
  5. Giess dann die Wasserphase nach und nach unter ständigem Rühren in die Fettphase.
  6. Rühren, rühren, rühren.
  7. Rühr bis die Creme auf Handwärme abgekühlt ist.
  8. Dann wird es Zeit für die ätherischen Öle.
  9. Tropf die ätherischen Öle unter ständigem Rühren in die Creme.
  10. Füll die Creme in Salbentiegel.
  11. Verschliess die Salbentiegel und beschrifte sie mit Inhalt und Datum.
  12. Wenn du die Creme im Kühlschrank aufbewahrst, hält sie sich länger als ungekühlt
von Redwitch - veröffentlicht in: Salbenküche
Kommentar hinzufügen - Kommentare () - empfehlen
Erstellen Sie einen Blog auf de.over-blog.com - Kontakt - Nutzungsbedingungen - Missbrauch melden