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Montag, 14. januar 2008
Ein wichtiger Bestandteil von Cremes ist Wasser.

Wenn man sehr gutes Leitungs-Wasser hat, kann man dieses auch für Cremes verwenden.

Ansonsten eignet sich stilles Mineralwasser oder destilliertes Wasser für die Cremezubereitung.

Wer sich etwas gönnen will, kann anstelle von Wasser auch Rosenwasser oder Orangenblütenwasser verwenden, das sind sogenannte Hydrolate.

Man könnte in das Wasser, das man für Cremes verwenden will, auch einen oder mehrere Halbedelsteine einlegen. Dadurch soll das Wasser energetisch aufgeladen werden.

von Redwitch - veröffentlicht in: Cremezutaten - Community: Natur und Gesundheit
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Montag, 14. januar 2008
 
Sheabutter ist ein weicher Konsistenzgeber, der besonders hautfreundlich ist.

Cremes mit Sheabutter werden weich und machen auch die Haut angenehm weich.

Sheabutter sollte nicht stark erhitzt werden, weil sie sonst ihre Fähigkeit verliert, Cremes zu härten.

Sie wirkt auch leicht emulgierend, kann also Cremes stabilisierend

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Montag, 14. januar 2008
 
Bienenwachs ist das natürliche Wachs, das von Bienen zum Bau ihrer Waben hergestellt wird.

Es duftet ganz typisch und erinnert etwas an Weihnachten.

Als Creme-Zutat ist Bienenwachs ein stark härtender Konsistenzgeber.

Es hat eine leicht emulgierende Wirkung und unterstützt dadurch den Stabilität der Creme.

Auf der Haut hinterlässt Bienenwachs einen ganz leichten Schutzfilm.

Dadurch wirkt es feuchtigkeitsbewahrend.

Ausserdem pflegt Bienenwachs die Haut und wirkt ein wenig entzündungshemmend

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Montag, 14. januar 2008
Ätherische Öle sind die duftenden Bestandteile von Pflanzen.

Sie verdunsten in der Wärme vollständig, was ihnen den Namen "ätherische Öle" eingebracht hat.

Einerseits sorgen ätherische Öle für den Wohlgeruch einer Creme.

Andererseits haben sie aber auch vielfältige Heilwirkungen. Viele ätherische Öle wirken antibakteriel, andere entzündungshemmend, entkrampfend oder belebend.

Mehr über ätherische Öle erfahren Sie in unserem Partnerprojekt:

von Redwitch - veröffentlicht in: Cremezutaten
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Montag, 14. januar 2008

INCI: Hydrogenated Palm Glyceride

Tegomuls Tegomuls ist ein sehr unkomplizierter Emulgator pflanzlicher Herkunft aus der Lebensmittelindustrie.

Es wurde eigentlich konzipiert, um Torten und Süssspeisen lockerer zu machen, was es auch vorzüglich hinbekommt.

Aber Tegomuls eignet sich auch sehr gut für die Zubereitung von selbstgerührten Cremes.

Da Tegomuls viel Wasser binden kann, ist es besonders für leichte Gesichtscremes geeignet. Mit geeigneten nährenden Konsistenzgebern wie beispielsweise Sheabutter kann man aber auch durchaus schützende Nachtcremes mit Tegomuls herstellen.

Auch halbflüssige Körperlotionen kann man mit Tegomuls herstellen.

 

Steckbrief
Ausgangsstoff Gehärtetes Palmöl
Beschaffenheit Weisses, körniges Pulver
Emulsionstyp Öl-in-Wasser
Wasserbindung in Prozent des Eigengewichtes 1000% bis 1500%
Schmelztemperatur 50°C - 60°C
Vorteile Unkompliziert, leichte Cremes, die gut einziehen
Nachteile Weisselt etwas beim Einreiben, verträgt keine sauren Cremes (pH-Wert < 7)
Besonderheiten
von Redwitch - veröffentlicht in: Cremezutaten
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Montag, 14. januar 2008
 
Pflanzenöle stellen die Basis der Fettphasen bei selbstgemachter Creme dar.

Für jeden Hauttyp und Bedarf gibt es unterschiedliche Pflanzenöle, die man auch nahezu beliebig mischen kann.

Auch für jeden Geldbeutel ist etwas dabei.

Es gibt edle Spezialöle, wie beispielsweise Jojobaöl oder Mandelöl, bei denen man relativ tief in die Tasche greifen muss, um sie zu erstehen.

Man kann aber auch wunderbare Cremes mit Ölen aus dem Supermarkt herstellen, die oft nur ein hundertstel der teuren Öle kosten und gar nicht mal schlechter sind, beispielsweise das wenig beachtete Rapsöl, dessen Heilwirkung aber fast so gut ist wie die vom Olivenöl, wobei ersteres aber weitgehend neutral riecht.

Gesättigte und ungesättigte Fettsäuren

Öle bestehen aus Glycerin und verschiedenartigen Fettsäuren.

Diese Fettsäuren können gesättigt und ungesättigt sein. Das bedeutet, dass ungesättigte Fettsäuren leichter mit Sauerstoff reagieren als gesättigte. Die Folgen sind einerseits, dass ungesättigte Fettsäuren zu flüssigen Ölen führen, aber auch schneller ranzig werden.

Wenn Fettsäuren eine einzelne Stelle in ihrem Molekül haben, die leicht mit Sauerstoff reagiert, dann nennt man das "einfach ungesättigt". Wenn es sich um mehrere solche Stellen auf einem Molekül handelt, dann heisst das "mehrfach ungesättigt".

Hier eine Gegenüberstellung wichtiger Eigenschaften von gesättigten und ungesättigten Fettsäuren:

Eigenschaft Gesättigte Fettsäuren Einfach ungesättigte Fettsäuren Mehrfach ungesättigte Fettsäuren
Reaktion mit Sauerstoff Kaum Wenig Viel
Stabilität Lange Mittellange Wird schnell ranzig
Verharzung Kaum Mittelschnell Schnell
Konsistenz bei Zimmertemperatur Fest Flüssig Flüssig
Ernährung Ungesund Mittel Gesund

Verharzung - trocknende Öle

In obiger Tabelle taucht das Wort "Verharzung" auf.

Verharzung bedeutet, dass Öle mit vielen mehrfach ungesättigten Fettsäuren an der Luft relativ schnell austrocknen. Sie hinterlassen dann einen festen, harzigen Rückstand.

Aufgrund dieser Eigenschaft werden solche Öle mit vielen mehrfach ungesättigten Fettsäuren auch "trocknende Öle" genannt.

Trocknende Öle sind leicht und eignen sich für Cremes für fettige Haut. Nichttrocknende Öle sind eher schwer und sind für trocknende Haut geeignet.

Eigenschaft Nicht trocknende Öle Halbtrocknende Öle Trocknende Öle
Anteil an ungesättigten Fettsäuren Unter 20% 20% - 50% Über 50%
Geeignet für Hauttypen Trocken Normal Fettig
Haltbarkeit 6 - 8 Monate 4 - 6 Monate 3 - 4 Monate

 

Übersicht wichtiger Pflanzenöle

Hier folgt eine Übersicht mit Pflanzenölen, die für Naturkosmetik besonders gerne eingesetzt werden.

 

Trocknende Öle

Öl INCI-Bezeichnung Preisniveau Bemerkung
Arganöl Argiana Spinosa Teuer Nussig, lange haltbar, auch für trockene, gereizte und entzündete Haut geeignet
Distelöl Carthamus Tinctorius Billig Goldgelb, leicht, nur bis 65°C erhitzen
Sojaöl Glycine Soja Preiswert Hellgelb, dünnflüssig, geruchsneutral, wird schnell ranzig
Sonnenblumenöl Helianthus Annuus Billig Gelb, leichtflüssig, duftet leicht nach Sonnenblumenkernen, geeignet für alle Hauttypen, hilft auch gegen Neurodermitis
Traubenkernöl Vitis Vinifera Mittel Hellgrün, bittersüsser Duft, geeignet für fettige Haut und Mischhaut
Walnussöl Junglans Regia Mittel Gelblich, leicht, duftet nach Walnüssen, für Mischhaut und fettige Haut geeignet, nicht stark erhitzen
Weizenkeimöl Triticum Aestivum Mittel Rötlich, zähflüssig, riecht stark muffig, nicht für fettige Haut geeignet, am besten nur gemischt mit anderen Ölen anwenden

 

Halbtrocknende Öle

Trocknende Öle sind für normale Haut und Mischhaut geeignet.

Öl INCI-Bezeichnung Preisniveau Bemerkung
Aprikosenkernöl Prunus Armeniaca Mittel Dünnflüssig, hell, aktivierend, nur bis 65°C erhitzen
Sesamöl Sesamum Indicum Mittel Goldgelb, duftet nach Sesam, gut für normale Haut, Mischhaut und trockene Haut, natürlicher Sonnenschutzfaktor
       

 

Nichttrocknende Öle

Nichttrocknende Öle sind vor allem für trockene Haut geeignet.

Öl INCI-Bezeichnung Preisniveau Bemerkung
Avocadoöl Persea Gratissima Teuer Dickflüssig, grün, beruhigt die Haut, Creme wird erst nach mehreren Tagen fest
Erdnussöl Arachis Hypogaea Preiswert Leicht zähflüssig, gelb, riecht nach Erdnüssen, hilft gegen Ekzeme, gut für Massageöl
Haselnussöl Corylus Avellana Mittel Goldgelb, nussiger Geruch, natürlicher Sonnenschutzfaktor, tonisierend
Kokosnussöl Cocos Nucifera Mittel Weiss-gelblich, fest bei Zimmertemperatur, duftet nach Kokos, gut gegen trockene Haare, Neurodermitis
Macadamianussöl Macadamia Ternifolia Teuer Klar, hellgelb, duftet leicht nussig, geeignet für normale und trockene Haut, zieht schnell ein
Mandelöl Prunus Dulcis Teuer Hellgelb, dünnflüssig, duftet leicht nussig, für alle Hauttypen geeignet
Neutralöl Caprylic Triglyceride (Capric Triglyceride)   Nicht natürlich aber aus pflanzlichen Substanzen, wird aus Kokosöl und Palmkernöl hergestellt, hautfreundlich, macht stabile Cremes
Olivenöl Olea Europaea Preiswert Grünlich, riecht nach Olive, sehr hautpflegend, geeignet bei Neurodermitis
Rapsöl Brassica Napus Billig Goldgelb, duftet leicht nussig, wirkt ähnlich wie Olivenöl
       

 

Sonderfall Jojoba-Öl

Jojobaöl ist eigentlich kein Öl, sondern ein flüssiges Wachs.

Anders als Pflanzenöle ist Jojobaöl nicht klebrig, sondern sehr weich. Man kann es ohne Qualitätsverlust bis 300°C erhitzen.

Jojobaöl eignet sich für alle Hauttypen, es hilft gegen gereizte und entzündete Haut. Ausserdem zieht Jojobaöl sehr gut ein.

In Cremes wirkt Jojobaöl als zusätzlicher Konsistenzgeber und auch als leichter Emulgator. Cremes mit Jojobaöl werden dicker als Cremes mit anderen Ölen.

 

  • INCI-Bezeichnung: Simondsia Chinensis oder Buxus Chinensis
  • Preisniveau: Sehr teuer
  • Eigenschaften: Goldgelb, sehr lange haltbar, fördert Haltbarkeit anderer Öle
von Redwitch - veröffentlicht in: Cremezutaten
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Montag, 14. januar 2008

Auf dieser Seite will ich in Kurzform die typischen Arten der Inhaltsstoffe von Heilpflanzen beschreiben.


Ätherische Öle

Nahezu alle wohlriechenden Pflanzen enthalten ätherische Öle. Diese Öle sind leicht flüchtig und verschwinden bei Verdunstung vollständig. Es gibt sehr viele unterschiedliche ätherische Öle, die z.T. recht starke Heilwirkung zeigen.

Typische Kräuter: Thymian, Salbei, Lavendel, Fichte


Gerbstoffe

Gerbstoffe sind häufig in Wurzeln und Rinden, aber auch in Blättern anzutreffen. Sie wirken adstringierend, d.h. sie ziehen Schleimhäute und Gewebe zusammen. Dies hilft bei Geschwüren, Verbrennungen und Entzündungen. Bei Halsentzündungen ist es sinnvoll mit gerbstoffhaltigen Kräutern zu gurgeln. Auch bei Hautpilzen können Gerbstoffe hilfreich eingesetzt werden.

Typische Kräuter: Eichenrinde, Brombeerblätter, Frauenmantel, Hamamelisblätter


Bitterstoffe

Bitterstoff ist ein Sammelbegriff für alles was bitter schmeckt. Die Bitterstoffe regen die Verdauung an und wirken so vorwiegend im Magen- Darm- Leber- Galle-Bereich. Diese bittere Wirkung machen sich auch die Magenbitter zunutze, die gerne nach schwerem Essen getrunken werden.

Typische Kräuter: Enzian, Löwenzahn, Tausengüldenkraut, Engelwurz, Hopfen, Schafgarbe


Schleimstoffe

Schleimstoffe sind eine Gruppe von unterschiedlichen Stoffen, die gemeinsam die Eigenschaft haben, im Wasser aufzuquellen und sich schleimig anzufühlen. Sie haben eine erweichende, reizmildernde und einhüllende Wirkung, die sie Wertvoll für Entzündungen der Schleimhäute machen. Mit Schleimmitteln kann man einem Reizhusten, Halsschmerzen, Magen-Darmkartharren und manchen Wunden begegnen.

Typische Kräuter: Huflattich, Spitzwegerich, Eibisch, Malve, Beinwell

 


Glykoside

Glykoside sind eine ganze Gruppe von hochwirksamen Stoffen, deren Gemeinsamkeit bestimmte Zuckerverbindungen sind. Es gibt hochwirksame (giftige) Glykoside, die auf das Herz wirken (z.B. Fingerhut). Auch Blausäure und das Salicin (Vorläufer des Aspirins) sind Glykoside. Weniger starke Glykoside (Saponine, Flavone, Cumarine) werden weiter unten einzeln beschrieben.

Typische Kräuter: Fingerhut, Maiglöckchen, Weide, Sennesblätter, Faulbaum


Saponine

Das Wort Saponin kommt von Seife. Entsprechend sind Saponine Stoffe, die seifenähnlich wirken. Ein besonders saponinreiches Kraut, das Seifenkraut wurde früher als Seifenersatz verwendet. In der Heilkunde wirken Saponine schleimhautreizend und eignen sich daher als Brechmittel oder harntreibend. Außerdem beschleunigen sie die Aufnahme anderer Wirkstoffe und sind daher als Beigaben in Mischtees beliebt.

Typische Pflanzen: Seifenkraut, Ringelblume, Linde, Taubnessel, Thymian


Flavone

Flavone sind gelbe Farbstoffe. Sie wirken teilweise recht unterschiedlich. Einige unterstützen die Wirkung des Vitamins C, andere wirken auf Herz, Kreislauf und Leber. Manche wirken auch diuretisch (harntreibend), gefäßerweiternd, blutdrucksenkend, gerinnungshemmend und galleanregend.

Typische Kräuter: Kerbel, Heidekraut, Hirtentäschel, Birkenblätter, Holunderblüten, Lindenblüten, Ginster


Cumarin

Cumarine zeichnen sich durch einen bestimmen Geruch aus. Es riecht ähnlich wie duftendes Heu. Einige Cumarine haben gerinnungshemmende Wirkung. Außerdem wirken sie teilweise gegen Insektenfall, z.B. als Mottenkissen.

 

Typische Kräuter: Waldmeister, Steinklee, Lavendel, Labkraut

 


Solanine

Solanine findet man hauptsächlich in den grünen Teilen der Nachtschattenpflanzen. Sie wirken giftig auf das Verdauungssystem helfen äußerlich jedoch gegen Ekzeme.

Typische Kräuter: Kartoffelgrün, andere Nachtschattengewächse


Alkaloide

Alkaloide sind nahezu die wirksamsten Stoffe im Pflanzenreich. Es handelt sich hierbei um spezifische Abbauprodukte der jeweiligen Pflanze. Sie können stark heilsam bis hin zu tödlich giftig sein.

Typische giftige Alkaloide sind: Akonitin (Eisenhut), Atropin (Tollkirsche), Strychnin (Brechnuß)
Typische Genußmittel-Alkaloide: Koffein, Nikotin, Teein
Typische medizinische Alkaloide: Kodein, Morphin, Chelidonin

von Redwitch - veröffentlicht in: Inhaltsstoffe
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Montag, 14. januar 2008
Beim Spaziergang am Waldrand trifft man häufig auf Schlehdorn-Sträucher. Im Frühling sind sie über und über mit Blüten bedeckt, sodass man sie leicht mit dem Weissdorn verwechseln kann.

Die Früchte der Schlehe jedoch erinnern mit ihrer Farbe an winzige Pflaumen, schmecken vor dem Frost aber sehr herb und zusammenziehend.

Vor allem bei Verdauungsproblemen hilft die Schlehe, wobei man sowohl die Blüten als auch die Früchte verwenden kann. 

Steckbrief  
Heilwirkung: schleimlösend,
krampflösend,
Blasenleiden,
Verstopfung,
Magenschwäche,
Magenkrämpfe,
Husten,
Herzschwäche,
Prostatavergrösserung,
Hautausschläge,
Hautunreinheiten,
Wassersucht,
Ödeme
wissenschaftlicher Name: Prunus spinosa (Druparia spinosa)
englischer Name: Bullace
volkstümliche Namen: Schlehe, Bockbeerli, Dornschleha,Effken, Hageldorn, Haferpflaume, Kietschkepflaumen, Saudorn, Schlaia, Schlechbeeri, Schliehen, Schlingenstrauch, Schlinken, Schwarzdorn
Verwendete Pflanzenteile: Blüten, Wurzelrinde, Früchte
Inhaltsstoffe: Gerbstoffe, Amygdalin, Emulsin, Nitritglykosid, fettes Öl, Apfelsäure, Glykoside, wenig Blausäure
Sammelzeit: Blüten: April und Mai
Wurzelrinde: Oktober und November
Früchte: Spätherbst und Winter

 

 

Anwendung

Schlehe Einen Tee aus den Schlehenblüten kann man als mildes Abführmittel und zur Stärkung des Magens trinken.

Auch bei Hautproblemen, Verschleimung und gegen geschwollene Füsse kann der Schlehenblüten-Tee helfen.

Die Früchte kann man zu Mus verarbeiten, das gegen Verstopfung hilft.

Gegen Fieber kann man die Rinde der Wurzel als Abkochung trinken.

Pflanzenbeschreibung

Schlehe Die Schlehe wächst in ganz Europa an Waldrändern, in Hecken und an Feldrändern. Sie bevorzugt kalkhaltige Böden.

Der strauchartige Baum wird bis zu drei Meter hoch.

Junge Zweige sind leicht behaart. An den Enden tragen die Zweige Dornen.

Die kleinen Blätter sind elliptisch und am Rand gesägt.

Kurz bevor die Blätter austreiben, blühen die weissen Blüten, die sehr dicht stehen.

Bis zum Oktober reifen die blauen Früchte, die bis zu einen Zentimeter gross werden. Zuerst haben die Früchte einen zusammenziehenden, herben Geschmack, der sich nach einigen Nachtfrösten verliert.

von Redwitch - veröffentlicht in: Kräuterkunde - Community: Natur und Gesundheit
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Freitag, 28. dezember 2007
Das Gel der kaktusähnlichen Aloe vera ist fast unschlagbar bei der Hautpflege.

Das frische Gel aus den Blättern beruhigt die Haut, macht sie glatt, weich und fördert die Feuchtigkeit.

Man kann zwar nahezu überall diverse Aloe-Produkte kaufen, aber selbstgewonnenes Aloe-Gel aus der eigenen Aloe-Pflanze ist noch viel schöner, vor allem, weil man wirklich weiss, wieviel echtes Aloe-Gel im selbstgemachten Pflegeprodukt ist.

Am allerbesten wirkt das Aloe-Gel direkt vom aufgeschnittenen Blatt auf das Gesicht aufgetragen. Aber normalerweise hat man nicht täglich ein frisches Aloe-Blatt zur Hand. Daher kann der Wunsch aufkommen, aus dem Aloe-Gel eine eigenen Creme zuzubereiten.

Die Sache hat jedoch ein paar Nachteile:

  • Die Gewinnung des Gels ist etwas umständlich
  • Cremes mit frischem Gel werden etwas schleimig, was ja eigentlich Sinn und Zweck der Sache ist, aber dennoch ungewohnt
  • Die Haltbarkeit von Cremes mit frischem Aloe-Gel ist sehr beschränkt, sie sollten sehr zügig verbraucht werden. Andere Faktoren wie Wasseranteil, ätherische Öle, Konservierungsmittel usw. spielen natürlich auch eine Rolle.
Abgesehen von diesen Nachteilen ist eine selbstgemacht Aloe-Creme wirklich vom Feinsten.

Die Haut wird so zart und geschmeidig, wie man es sich kaum vorstellen kann. Hautreizungen werden deutlich gelindert.

Nachfolgend wird die Gewinnung des frischen Aloe-Gels beschrieben.

Anleitung

  1. Schneiden Sie ein Aloe-Vera-Blatt möglichst dicht an der Anwachsstelle mit einem scharfen Messer ab.
  2. Die Schnittstelle an der Pflanze zieht sich innerhalb von ein bis zwei Tagen zusamen und schliesst sich.
  3. Zuerst tropft eine gelbliche Flüssigkeit aus dem Aloe-Blatt.
  4. Diese Flüssigkeit kann man nicht verwenden, denn sie ist etwas hautreizend.
  5. Daher sollte man diese gelbe Flüssigkeit gründlich austropfen lassen.
  6. Dann halbiert man das Aloeblatt längs.
  7. Durch das durchsichtige Gel sieht man bis zu den grünen Blattfasern.
  8. Mit einem Löffel oder Messer schabt man das Gel aus der Blatthälfte.
  9. Am besten lässt man es direkt in ein sauberes Glas fliessen.
  10. Beim Fliessen hinterlässt das Gel einen Schleimfaden.
  11. Das wird zwar eventuell als unangenehm empfunden, ist aber gerade die Stärke und das Besondere an der Aloe vera.
von Redwitch - veröffentlicht in: Salbenküche
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Freitag, 28. dezember 2007
Aloe vera ist als Pflanze mit starken hautheilenden und pflegenden Wirkungen bekannt. Im Handel gibt es daher auch zahlreiche Produkte, die mehr oder weniger viel Aloe-Wirkstoffe beinhalten.

Besonders viel Freude macht es jedoch, sich seine Aloe-Cremes selbst herzustellen.

Das vorliegende Rezept sieht die Verwendung von selbst zubereitetem Aloe-Vera-Gel vor, das man aus einem Blatt der eigenen Aloe-Pflanze herstellen kann.

Wenn man keine Aloe-Pflanze hat, aber stattdessen gekauftes Aloe-Konzetrat, kann man auch dieses verwenden.

Die ätherischen Öle sind so ausgewählt, dass sie zu der leichten Frische des Aloe-Gels passen. Man kann aber genausogut ganz andere ätherische Öle verwenden.

Dieses Creme-Rezept ist für alle Hauttypen geeignet, vor allem für trockene und normale Haut.

Nach einigen Tagen wird die Aloe-Creme übrigens manchmal leicht rosa. Das stört jedoch nicht.

 

Zutaten

Anleitung

  1. Stellen Sie die Zutaten bereit.
  2. Vermischen Sie Öle, Tegomuls und die Konsistenzgeber ausser der Sheabutter in einem hitzefesten Glas zur Fettphase.
  3. Giessen Sie das Wasser in ein weiteres hitzefestes Glas als Wasserphase.
  4. Stellen Sie beide zusammen in ein heisses Wasserbad.
  5. Lassen Sie beide Gläser im Wasserbad stehen, bis die festen Bestandteile geschmolzen sind.
  6. Nehmen Sie das Wasserbad vom Herd und fügen Sie die Sheabutter hinzu.
  7. Warten Sie bis diese hitzeempfindlichen Zutaten geschmolzen sind.
  8. Giessen Sie die Wasserphase langsam unter Rühren in die Fettphase.
  9. Rühren Sie die Creme ununterbrochen.
  10. Zwischendrin kann es Momente geben, in denen die angehende Creme eine merkwürdige Konsistenz aufweist, beispielsweise puddingartig.
  11. Rühren Sie in diesen Momenten besonders intensiv.
  12. Wenn die Creme handwarm abgekühlt ist, kann man das ständige Rühren beenden und muss nur noch ab und zu umrühren.
  13. Jetzt wird es Zeit für das Aloe-Gel.
  14. Rühren Sie das Aloe-Gel in die Creme ein. Dass es einen Schleimfaden zieht, ist ganz normal.
  15. Dann kommen die ätherischen Öle und eventuelle Konservierungsstoffe an die Reihe.
  16. Tropfen Sie diese Zutaten langsam und unter ständigem Rühren in die Creme.
  17. Füllen Sie die Creme mit einem Spatel oder Frühstücksmesser in einen Salbentiegel.
  18. Beschriften Sie den Salbentiegel mit Inhalt und Datum.
  19. Im Kühlschrank aufbewahrt hält die Creme länger als bei Zimmertemperatur.
  20. Zum Entnehmen der Creme kann man einen sauberen Spatel verwenden, um die Haltbarkeit der Creme zu fördern.
von Redwitch - veröffentlicht in: Salbenküche
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