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Samstag, 26. januar 2008

In der letzten Phase der Wechseljahre (Postmenopause) geht es darum, vor allem folgende Beschwerden zu lindern:

  • Erschöpfung
  • Hitzewallungen
  • Blasenschwäche
  • Schlaflosigkeit
  • Herz-Kreislauf-Probleme
  • Osteoporose-Neigung
  • Gedächtnisstörungen
  • Trockene Haut
  • Mangelnde Libido

Teemischung

Für oben genannte Aufgaben eignet sich folgende Teemischung:

  • 40 gr Ginseng
  • 15 gr Rotklee
  • 15 gr Beinwell
  • 10 gr Baldrian
  • 10 gr Gingko
  • 5 gr Labkraut
  • 5 gr Weissdorn

Zubereitung und Anwendung

  • Brüh einen Tee auf mit einem Esslöffel der Teemischung pro Tasse.
  • Lass den Tee 10-15 Minuten ziehen.
  • Filter den Tee anschliessend ab.
  • Trink davon mindestens drei Tassen täglich mit kleinen Schlucken.

Wirkung der einzelnen Kräuter

Ginseng

  • Stärkend
  • Herzschwäche
  • Arteriosklerose
  • Gedächtnisschwäche
  • Stärkung der Libido
  • Hautprobleme
  • Hitzewallungen

Mehr über Ginseng

Rotklee

  • Hitzewallungen
  • Stärkend
  • Verdauungsschwäche

Mehr über Rotklee

Beinwell

  • Knochen stärkend
  • Arthrose
  • Hautprobleme

Mehr über Beinwell

Baldrian

  • Beruhigend
  • Schlaflosigkeit
  • Kopfschmerzen

Mehr über Baldrian

Gingko

  • Gedächtnisstörungen
  • Durchblutungsstörungen
  • Gefässsystem fördernd
  • Hautprobleme

Mehr über Ginkgo

Labkraut

  • Hautprobleme
  • Ödeme (geschwollene Füsse)
  • Blasenschwäche
  • Übergewicht

Mehr über Labkraut

Weissdorn

  • Herz stärkend
  • Kreislaufstörungen
  • Bluthochdruck

Mehr über Weissdorn

von Redwitch - veröffentlicht in: Tee`s - Community: Natur und Gesundheit
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Samstag, 26. januar 2008

INCI: Methyl Glucose Sesquistearate

Emulsan Emulsan ist ein Emulgator, mit dem man Wasser-in-Öl-Emulsionen zubereiten kann, die jedoch mehr Wasser als Fett enthalten. Daher eignen sich Cremes mit Emulsan auch gut für Gesichtscremes.

Die Cremes lassen sich problemlos anrühren und erhalten eine angenehme Konsistenz.

Beim Einreiben hinterlassen Cremes mit Emulsan ein etwas stumpfes Gefühl auf der Haut. Das hat den Vorteil, dass es nicht glänzt, aber die Haut fühlt sich auch nicht zwart und weich, sondern eben stumpf an.

Ausser der emulgierenden Wirkung hat Emulsan noch feuchtigkeitsspendende Eigenschaften, es eignet sich also gut für trockene Haut.

von Redwitch - veröffentlicht in: Cremezutaten - Community: Natur und Gesundheit
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Samstag, 26. januar 2008
 
 Emulsan-Cremes sind als Nachtcreme oder als gehaltvolle Tagescreme für trockene Haut geeignet.

Da Emulsan schon selbst recht stark härtet, braucht man kaum noch Konsistenzgeber hinzufügen.

Durch die Wahl des Pflanzenöls, der ätherischen Öle und eventueller zusätzlicher Wirkstoffe kann man Emulsan-Cremes jedoch vielfältig variieren.

Zutaten

Anleitung

  1. Stellen Sie die Zutaten bereit.
  2. Vermischen Sie Öle, Emulgator und die Konsistenzgeber ausser Sheabutter und Kakaobutter in einem hitzefesten Glas zur Fettphase.
  3. Giessen Sie das Wasser und eventuelle wasserlösliche Wirkstoffe in ein weiteres hitzefestes Glas als Wasserphase.
  4. Stellen Sie beide zusammen in ein heisses Wasserbad.
  5. Lassen Sie beide Gläser im Wasserbad stehen, bis die festen Bestandteile geschmolzen sind.
  6. Nehmen Sie das Wasserbad vom Herd und fügen Sie, falls vorgesehen, Sheabutter und Kakaobutter hinzu.
  7. Warten Sie bis diese hitzeempfindlichen
  8. Zutaten geschmolzen sind.
  9. Giessen Sie die Wasserphase langsam unter
  10. Rühren in die Fettphase.
  11. Rühren Sie die Creme ununterbrochen.
  12. Man kann wahlweise von Hand oder mit dem Mixer rühren.
  13. Beim Rühren mit dem Mixer kann man die
  14. Creme in ein kaltes Wasserbad stellen,
  15. dann kühlt sie schneller ab.
  16. Wenn die Creme handwarm abgekühlt ist,
  17. kann man das ständige Rühren beenden und
  18. muss nur noch ab und zu umrühren.
  19. Jetzt wird es Zeit für ätherische Öle, eventuelle
  20. Konservierungsstoffe und hitzeempfindliche Wirkstoffe.
  21. Tropfen Sie diese Zutaten langsam und unter ständigem
  22. Rühren in die Creme.
  23. Füllen Sie die Creme mit einem Spatel oder Frühstücksmesser
  24. in einen Salbentiegel.
  25. Sie erhält erst nach einigen Stunden ihre endgültige Festigkeit.
  26. Beschriften Sie den Salbentiegel mit Inhalt und Datum.
  27. Im Kühlschrank aufbewahrt hält die Creme länger als bei
  28. Zimmertemperatur.
  29. Zum Entnehmen der Creme kann man einen sauberen Spatel verwenden, um die Haltbarkeit der Creme zu fördern.
von Redwitch - veröffentlicht in: Salbenküche - Community: Natur und Gesundheit
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Samstag, 26. januar 2008
Richtige Konservierungsmittel sind heftig umstritten. An jedem der Stoffe gibt es mehr oder weniger viel auszusetzen, andere wieder finden die einzelnen Stoffe ganz prima und unbedenklich.

Generell kann man wohl sagen, dass Konservierungsmittel dazu neigen, Allergien auszulösen.

Daher muss das jeder mit sich selbst ausmachen, ob er Cremes lieber unkonserviert benutzt und dann die kurze Haltbarkeit in Kauf nimmt oder sich über die Einwände gegen einen der gängigen Konservierungstoffe hinweg setzt und ihn dennoch benutzt.

Paraben K

Dieses Konservierungsmittel ist ein Stoff aus der höchst umstrittenen Klasse der Parabene. Er besteht aus Methylparaben, Propylparaben, Deodorierungsstoff und Benzylalkohol.

Parabene haben angeblich eine östrogenähnliche Wirkung und stehen daher im Verdacht, das Brustgewebe eventuell zu unkontrolliertem Wachstum anzuregen. Ob aber tatsächlich eine echte Gefahr von den Parabenen ausgeht, ist bislang unklar.

Methylparaben enthält besonders wenig der östrogenartigen Substanzen, daher dürfte Paraben K eher zu den ungefährlicheren Parabenen gehören.

Allerdings wirken Parabene vorwiegend gegen Bakterien und weniger gegen Schimmelpilze. Sie sind also nur bedingt hilfreich, um die Schimmelbildung zu verhindern.

Heliozimt

Heliozimt wirkt auf der Basis eines Duftkonservierers, es riecht stark nach Zimt.

Schon allein wegen des starken Zimtgeruchs ist der Einsatz von Heliozimt Geschmacksache.

Ausserdem wirkt Heliozimt potentiell allergieauslösend und hautreizend.

von Redwitch - veröffentlicht in: Cremezutaten - Community: Natur und Gesundheit
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Samstag, 26. januar 2008
Als Ergänzung und Bereichung von Hautcremes gibt es zahllose Wirkstoffe.

Fast alles, was die Werbung für kommerzielle Cremes anpreist, kann man auch als Wirkstoff für selbstgemachte Cremes erwerben.

 

  • D-Panthenol ist ein B-Vitamin
  • Zinkoxid wirkt ausgeprägt heilend
  • SofiTix ist ein Sonnenschutzfilter, der aus Zinkoxid und Titanoxid besteht
  • Hyaluronsäure wirkt besonder feuchtigkeistbinden
  • Allantoin ist der hautheilende Wirkstoff aus dem Beinwell
von Redwitch - veröffentlicht in: Cremezutaten - Community: Natur und Gesundheit
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Samstag, 26. januar 2008
Walratersatz ist ein Konsistenzgeber, der in leicht durchscheinenden Plättchen angeboten wird.

Früher hat man Walrat für die Cremeherstellung verwendet, weil Cremes damit sehr angenehm weich wurden und gut in die Haut einziehen. Aber Walrat wird nunmal aus dem Fett von Walfischen gewonnen, was heutzutage tabu ist, um das Leben der Wale zu schützen.

Daher wird heutzutage ein Konsistenzgeber synthetisch hergestellt, der dem Walrat sehr ähnlich ist und daher Walratersatz heisst.

Walratersatz eignet sich als Konsistenzgeber fast für alle Cremes, sofern man ein vollsynthetisches Produkt in seine Cremes einarbeiten will.

Immerhin wird dem Walratersatz kaum etwas negatives nachgesagt, was für Kosmetik-Zutaten schon fast eine Besonderheit ist.

Cremes mit Walratersatz härten nach dem Abkühlen etwas nach. Erst nach zwei bis drei Tagen erhalten sie die endgültige Konsistenz.

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Samstag, 26. januar 2008
 
Cetylalkohol wird in Form von dünnen, weissen Plättchen angeboten.

Es ist eine Substanz, die auch in der Haut des Menschen natürlich vorkommt. Daher zieht Cetylalkohol sehr gut ein.

Obwohl Cetylalkohol ein stark härtender Konsistenzgeber ist, kann man sehr weiche und leichte Cremes mit ihm herstellen. Man muss ihn nur niedrig genug dosieren.

Etwa 60% bis 70% der Menge, die man an Bienenwachs als Konsistenzgeber benutzen würde, reicht als Zugabe von Cetylalkohol.

Am besten mischt man Cetylalkohol mit anderen Konsistengebern, um eine abgerundete Konsistenz der Creme zu erzielen.

von Redwitch - veröffentlicht in: Cremezutaten - Community: Natur und Gesundheit
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Samstag, 26. januar 2008
Lanolin gehört zu den umstrittensten Emulgatoren.

Es wird aus der Wolle der Schafe gewonnen, die sich mithilfe des Lanolins vor dem Nasswerden schützen. Insofern ist Lanolin ein Naturprodukt und steht ausserdem dem Hautfett der Menschen relativ nahe.

Doch leider werden Schafe und ihre Wolle häufig mit Pestiziden behandelt, damit die Schafe nicht unter Schädlingen leiden. Im Lanolin bleiben dann oft Pestizide zurück. Diese Pestizide lassen sich nur ziemlich aufwendig entfernen.

Man sollte sein Lanolin also in der Apotheke oder bei einem anderen zuverlässigen Anbieter kaufen, um möglichst pesitzidfreies Lanolin zu bekommen.

Möglicherweise aufgrund von Pestizidrückständen, aber vielleicht auch aufgrund einiger Eigenschaften des Lanolins an sich, reagieren einige Menschen allergisch auf Lanolin. Solche Menschen sollten natürlich auf die Verwendung von Lanolin verzichten.

Eine weitere umstrittene Eigenschaft des Lanolins ist, dass es im Ruf steht komedogen zu wirken, das heisst, es soll die Entstehung von Mitessern fördern. Das ist allerdings ganz logisch nachvollziehbar. Denn Cremes mit Lanolin als Emulgator sind sehr fettreich und selbst Lanolin als Konsistenzgeber in höherer Dosis bewirkt eine schlecht einziehende Creme, die einen Schutzfilm auf der Haut hinterlässt. Solche Creme-Eigenschaften sind für fettige Haut mit der Neigung zu Pickeln fatal. Mit einer Pickelhaut sollte man nur sehr leichte Cremes verwenden, die zügig einziehen und keinen Film auf der Haut hinterlassen, sonst verstopfen die Poren und Mitesser entstehen.

Für trockene und gereizte Haut kann Lanolin jedoch ein sehr hilfreicher Bestandteil von Cremes sein. Als Nachtcreme oder Heilcreme kann man Lanolin als Emulgator verwenden, in Tagescremes eher nur als Konsistenzgeber beziehungsweise Co-Emulgator neben anderen Emulgatoren. Manche Menschen berichten sogar, dass Lanolin gegen ihre Neurodermitis geholfen hat.

Aus meiner Sicht ist Lanolin daher eine wertvolle Substanz in der Salbenküche, wenn man es richtig nutzt und auf gute Qualität achtet.

Beim Kauf von Lanolin sollte man übrigens darauf achten, dass man wasserfreies Lanolin bekommt. In Apotheken wird unter "Lanolin" meistens Lanolin mit einem gewissen Wasseranteil verstanden. Daher muss man ausdrücklich auf "Lanolin anhydrid" oder "wasserfreiem Wollwachs" bestehen. Eine weitere Bezeichnung ist auch "Adeps lanae sine aqua".

 

Steckbrief
Ausgangsstoff Wollwachs ohne Wasser
Beschaffenheit Zähe gelbliche Masse, die leicht durchscheinend ist.
Emulsionstyp Wasser-in-Öl
Wasserbindung in Prozent des Eigengewichtes 200%
Schmelztemperatur 45%
Vorteile Hautpflegend bei trockener Haut, geeignet für sehr fettreiche Cremes, bleibt auch mit hohem Tinktur-Anteil stabil
Nachteile Nicht geeignet für unreine Haut, kann Allergien auslösen, wird manchmal mit Pestizidrückständen angeboten
Besonderheiten Ist auch als Co-Emulgator und Konsistenzgeber geeignet
von Redwitch - veröffentlicht in: Cremezutaten - Community: Natur und Gesundheit
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Samstag, 26. januar 2008
Kakaobutter ist ein hellgelbes, körniges Pulver, das sich beim Anfühlen leicht fettig anfühlt.

Die Kakaobutter wird aus den Nüssen der Kakaofrucht gewonnen, sie ist auch Bestandteil der Schokolade.

Als Konsistenzgeber ist Kakaobutter sehr weich, sie härtet also nicht stark.

Sie fettet und nährt die Haut, ist also vorwiegend für trockene oder normale Haut geeignet.

Cremes mit Kakaobutter werden angenehm weich und softig.

von Redwitch - veröffentlicht in: Cremezutaten - Community: Natur und Gesundheit
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Mittwoch, 23. januar 2008
Cremes mit Tegomuls als Emulgator sind besonders leicht und locker.

Daher eignen sie sich besonders für Gesichtscremes für alle Hauttypen.

Je nach Hauttyp verwendet man unterschiedliche Öle und Konsistenzgeber. Dadurch werden die Tegomuls-Cremes sehr vielfältig.

Man kann der Creme auch nach Belieben Zusatzstoffe zufügen. Nur mit sauren Zusatzstoffen sollte man vorsichtig sein, weil Tegomuls im sauren Mileu nicht mehr gut emulgiert.

Zutaten

Anleitung

  1. Stellen Sie die Zutaten bereit.
  2. Vermischen Sie Öle, Tegomuls und die Konsistenzgeber ausser Sheabutter und Kakaobutter in einem hitzefesten Glas zur Fettphase.
  3. Giessen Sie das Wasser und eventuelle wasserlösliche Wirkstoffe in ein weiteres hitzefestes Glas als Wasserphase.
  4. Stellen Sie beide zusammen in ein heisses Wasserbad.
  5. Lassen Sie beide Gläser im Wasserbad stehen, bis die festen Bestandteile geschmolzen sind.
  6. Nehmen Sie das Wasserbad vom Herd und fügen Sie, falls vorgesehen, Sheabutter und Kakaobutter hinzu.
  7. Warten Sie bis diese hitzeempfindlichen Zutaten geschmolzen sind.
  8. Giessen Sie die Wasserphase langsam unter Rühren in die Fettphase.
  9. Rühren Sie die Creme ununterbrochen.
  10. Zwischendrin kann es Momente geben, in denen die angehende Creme eine merkwürdige Konsistenz aufweist, beispielsweise puddingartig.
  11. Rühren Sie in diesen Momenten besonders intensiv.
  12. Wenn die Creme handwarm abgekühlt ist, kann man das ständige Rühren beenden und muss nur noch ab und zu umrühren.
  13. Jetzt wird es Zeit für ätherische Öle, eventuelle Konservierungsstoffe und hitzeempfindliche Wirkstoffe.
  14. Tropfen Sie diese Zutaten langsam und unter ständigem Rühren in die Creme.
  15. Füllen Sie die Creme mit einem Spatel oder Frühstücksmesser in einen Salbentiegel.
  16. Beschriften Sie den Salbentiegel mit Inhalt und Datum.
  17. Im Kühlschrank aufbewahrt hält die Creme länger als bei Zimmertemperatur.
  18. Zum Entnehmen der Creme kann man einen sauberen Spatel verwenden, um die Haltbarkeit der Creme zu fördern.
von Redwitch - veröffentlicht in: Salbenküche - Community: Natur und Gesundheit
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