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Freitag, 7. märz 2008 5 07 03 2008 01:40
Der Frauenmantel ist eine zarte Pflanze mit kelchartigen gelappten Blättern, in denen sich morgens Tautropfen sammeln. Seine Blüten sind zartgelbe doldige Rispen.

Als Heilpflanze hat sich der Frauenmantel, wie der Name schon andeutet, hauptsächlich in der Frauenheilkunde bewährt, aber auch in anderen Bereichen kann er hilfreiche Dienste leisten. Es gibt kaum einen Bereich des Körpers, auf den der Frauenmantel nicht wohltuend einwirken kann. Zumindest glaubt das die Volksheilkunde. 

Steckbrief

Haupt-Anwendungen: Frauenkrankheiten,
Heilwirkung: adstringierend,
beruhigend,
blutbildend,
blutreinigend,
blutstillend,
harntreibend,
krampflösend,
tonisierend,
Anwendungsbereiche: Schnupfen,
Erkältung,
Fieber,
Asthma,
Halsentzündung,
Mund- u. Rachenentzündung,
Zahnfleischentzündung,
Appetitlosigkeit,
Blähungen,
Magenschwäche,
Durchfall,
Diabetesunterstützend),
Nierenschwäche,
Herzschwäche,
Arteriosklerose,
Ödeme,
Nachtschweiss,
Schlaflosigkeit,
Kopfschmerzen,
Wechseljahrsbeschwerden,
PMS,
Prämenstruelles Syndrom,
Menstruationsbeschwerden,
Periodenschmerzen,
Weissfluss,
Muttermilch fördernd,
Bindehautentzündung,
Lidrandentzündung,
Wunden,
Geschwüre,
Ekzeme,
Eiterungen,
Eitrige Wunden,
Furunkel,
wissenschaftlicher Name: Alchemilla vulgaris
Pflanzenfamilie: Rosengewächse = Rosaceae
englischer Name: Ladys mantle
volkstümliche Namen: Dächlichrut, Frauenhäubel, Frauenhilf, Frauenmäntli, Frauenrock, Hasenmänteli, Haubn, Herbstmantel, Herrgottsmäntelchen, Kroanfüss, Liebfrauenmantel, Löwenfusskraut, Mäntli, Marienkraut, Milchkraut, Muttergottesmantel, Neunlappenkraut, Ohmkraut, Perlkraut, Regendachl, Regentropfen, Röckli, Sinau, Sinnau, Sintau, Taubecherl, Taufänger, Taukraut, Taumantel, Tauschüsserl, Trauermantel, Weiberkittel, Wiesen-Frauenmantel
Verwendete Pflanzenteile: das blühende Kraut
Inhaltsstoffe: Gerbstoffe, Bitterstoffe, Phytosterin, Glykoside, Saponine, Tannine
Sammelzeit: blühend von Mai-September

Anwendung

Die Schulmedizin hat bei ihren Untersuchungen nicht viel Heilkräfte beim Frauenmantel entdeckt, nur eine gewisse Heilwirkung gegen Magen- und Darmbeschwerden traut sie ihm zu.

Dafür schätzt die Volksheilkunde den Frauenmantel um so mehr.

In der Antike war der Frauenmantel nicht bekannt. Erst ab dem Mittelalter taucht er in Kräuterbüchern auf und auch Hildegard von Bingen empfahl ihn.

Frauenkraut

Traditionell ist der Haupteinsatzbereich des Frauenmantels die Frauenheilkunde.

Das liegt wohl unter anderem an seinen Pflanzenhormonen, die dem weiblichen Progesteron ähneln. Dadurch kann der Frauenmantel Mangelzustände ausgleichen, die zu prämenstruellen Störungen und zu Wechseljahrsbeschwerden führen. Zudem wirkt der Frauenmantel entkrampfend, was auch sehr günstig für die Gebärmutter ist.

Als Tee getrunken lindert er nahezu alle Arten von Frauenbeschwerden, seien es Periodenkrämpfe, Prämenstruelles Syndrom oder Beschwerden der Wechseljahre.

Auch während und nach der Geburt kann der Frauenmantel hilfreich sein.

Wenn das Baby dann geboren ist, fördert Frauenmantel-Tee die Milchbildung.

Als Sitzbad kann Frauenmanteltee gegen Weissfluss helfen.

Allround-Kraut

Nicht nur bei Frauenbeschwerden kann der Frauenmantel helfen, sondern auch bei vielen anderen gesundheitlichen Problemen bietet er sich an.

Frauenmanteltee lindert Beschwerden der Atmungsorgane, wie Husten, Erkältung und Schnupfen.

Auch die Verdauung wird vom Frauenmantel gefördert und sanft ausgeglichen.

Ein schwaches Herz wird gestärkt und die Blutgefässe elastischer.

Die Wirkung auf das Nervensystem kann Kopfschmerzen und Schlaflosigkeit lindern.


Pflanzenbeschreibung

Der Frauenmantel kommt nahezu weltweit vor. Er wächst bevorzugt auf Wiesen, in lichten Wäldern und Gebüschen. Wenn ein Standort dem Frauenmantel gut gefällt, dann bildet er oft ganze Teppiche, andernorts kommt er auch einzeln vor.

Die ausdauernde Wurzel treibt im Frühjahr mehrere Stengel aus an denen gefaltete Blätter mit sieben bis elf Lappen wachsen. Die Ränder der Blätter sind gezähnt. In der Mitte der Blätter sammeln sich häufig Tautropfen, was ein besonders typisches Kennzeichen des Frauenmantels ist.

Aus der Mitte mancher Blätter entspringen Stengel, an deren Ende ab Mai die kleinen, gelben Blüten in Trugdolden wachsen.



von Redwitch - veröffentlicht in: Kräuterkunde - Community: Natur und Gesundheit
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Freitag, 7. märz 2008 5 07 03 2008 01:32
Schon im Mittelalter war der Mönchspfeffer hochgeschätzt und in den Klöstern wurde er hochdosiert als Würzmittel serviert, um die Libido der Mönche und Nonnen zu dämpfen.

Heutzutage wird der Mönchspfeffer vor allem gegen Frauenbeschwerden eingesetzt. 

Steckbrief

Heilwirkung: Wechseljahre,
Prämenstruelles Syndrom (PMS),
Hyperprolaktinämie,
Blutungsstörungen,
Mastodynie,
Schmerzen während der Periode,
Zyklusunregelmäßigkeiten,
Übererregbarkeit,
Hodenentzündung,
Prostataentzündung,
wissenschaftlicher Name: Vitex agnus castus
Pflanzenfamilie: Lippenblütler = Lamiaceae
englischer Name: Chasteberry, Chastetree
volkstümlicher Name: Keuschlamm,
Verwendete Pflanzenteile: Blätter, Früchte
Inhaltsstoffe: Fettes Öl, ätherisches Öl, Flavone, Iridiode, Aucubin, Agnusid, Casticin,
Sammelzeit: Herbst


Anwendung:

 Im Mittelalter wurde der Samen in Köstern zerstossen und in grossen Dosen als Gewürz serviert, um den Mönchen und Nonnen die Enthaltsamkeit zu erleichtern.

In geringen Dosen bewirkt er das Gegenteil.

Der wichtigste Einsatzzweck des Mönchspfeffers in heutiger Zeit ist jedoch die Frauenheilkunde. Denn er hilft sowohl gegen Periodenprobleme als auch bei Wechseljahrsbeschwerden.

Diese Wirkung hängt mit seiner Funktion als Phytohormon zusammen, denn der Mönchspfeffer kann die körpereigene Progesteronbildung anregen. 

Pflanzenbeschreibung

 Ursprünglich war der Mönchspfeffer im Mittelmeerraum beheimatet. Doch schon im Mittelalter brachten ihn die Mönche und Nonnen nach Europa, um in ihren Klöstergärten ein Mittel gegen die fleischliche Lust zu kultivieren.

Der Mönchspfeffer bevorzugt Ufernähe, wächst bei guter Pflege aber auch ohne Gewässer.

Er ist ein bis zu 5 m hoher Strauch. Seine Blätter sind handförmig gefiedert.

Im Spätsommer blüht der Mönchspfeffer zartblau bis violett. Seine Blüten stehen in dichten Ähren.

Später reifen 0,5 cm grosse Steinbeeren heran, die pfeffrig scharf schmecken.

 

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Freitag, 7. märz 2008 5 07 03 2008 01:27

Tee für die Prämenopause


In der ersten Phase der Wechseljahre geht es darum, vor allem folgende Beschwerden zu lindern:

  • Hitzewallungen (leichte)
  • Schweissneigung
  • Müdigkeit
  • Reizbarkeit
  • Kopfschmerzen
  • Menstruationsbeschwerden

Teemischung

Für oben genannte Aufgaben eignet sich folgende Teemischung:
  • 40 gr Mönchspfeffer
  • 15 gr Frauenmantel
  • 15 gr Schafgarbe
  • 10 gr Melisse
  • 10 gr Ysop
  • 5 gr Lavendel
  • 5 gr Rosmarin

Zubereitung und Anwendung

  • Brüh einen Tee auf mit einem Esslöffel der Teemischung pro Tasse.
  • Lass den Tee 10-15 Minuten ziehen.
  • Filter den Tee anschliessend ab.
  • Trink davon mindestens drei Tassen täglich mit kleinen Schlucken.

Wirkung der einzelnen Kräuter

Mönchspfeffer

  • Wirkt progesteronartig
  • geschwollene Brüste
  • Periodenschmerzen
  • Unregelmässige Periode
Mehr über Mönchspfeffer

Frauenmantel

  • Wirkt progesteronartig
  • Menstruationsbeschwerden
  • Probleme mit der Scheidenschleimhaut
  • Hautprobleme
  • Kopfschmerzen
  • Geschwollene Füsse
Mehr über Frauenmantel

Schafgarbe

  • Wirkt progesteronartig
  • Krampflösend
  • Kopfschmerzen
  • Kreislaufbeschwerden
  • Hautprobleme
  • Menstruationsbeschwerden
Mehr über Schafgarbe

Melisse

  • Entspannend
  • Krampflösend
  • Schmerzstillend
  • Kopfschmerzen
  • Menstruationsbeschwerden
  • Unruhezustände
  • Schlafstörungen
Mehr über Melisse

Ysop

  • Schweisshemmend
  • Menstruations fördernd
Mehr über Ysop

Lavendel

  • Beruhigend
  • Krampflösend
  • Nervosität
  • Nervenschwäche
  • Kreislaufbeschwerden
  • Kopfschmerzen
  • Hautprobleme
  • Wasseransammlungen
Mehr über Lavendel

Rosmarin

  • Anregend
  • Libido steigernd
  • Krampflösend
  • Menstruations fördernd
  • Hautprobleme
von Redwitch - veröffentlicht in: Tee`s - Community: Natur und Gesundheit
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Samstag, 26. januar 2008 6 26 01 2008 04:20

Erstaunlicherweise war die Heilwirkung des Weissdorns im Altertum wohl noch unbekannt.

Dabei hat er unschätzbar wertvolle Heilwirkungen auf das schwache Herz und das sogar ohne Nebenwirkungen und sehr mild.

Was dem Weissdorn in früherer Zeit an Anerkennung fehlte, hat er jedoch heutzutage in Hülle und Fülle, denn er ist die erste Wahl, wenn es darum geht ein Altersherz sanft zu stärken.

 


Steckbrief

Heilwirkung: Altersherz,
Angina Pectoris,
Bluthochdruck,
Herzrhythmusstörungen,
Kreislaufstörungen,
beruhigend,
Nervosität,
Schlaflosigkeit,
Wechseljahrsbeschwerden,
wissenschaftlicher Name: Crataegus oxyacantha
Pflanzenfamilie: Rosengewächse = Rosaceae
englischer Name: Hawthorn
volkstümliche Namen: Mehlbeere, Haakäsen, Hagäpfli, Hagedorn, Hägele, Hagewiepkes, Heckendorn, Wibelken, Wubbelken, Zaundorn
Verwendete Pflanzenteile: Blüten, Blätter, Früchte
Inhaltsstoffe: ätherisches Öl, Trimethylamin, Glykosid Oxyacanthin, Gerbstoff, Saponin, Fructose, Crataegussäure, Aluminium, Kalium, Natrium, Calcium, phosphorsaure Salze
Sammelzeit: Blüten: Mai und Juni,
Früchte: August und September

 

Anwendung

 

Weissdorntee hilft in Hinblick auf den Blutdruck nicht nur bei zu hohem Blutdruck, sondern kann auch niedrigen Blutdruck kräftigen.

Aus den Blüten und Früchten kann man auch eine Tinktur herstellen, von der man dreimal täglich 20-50 Tropfen einnimmt.


Pflanzenbeschreibung

Der Weissdorn wächst an Waldrändern, als Hecke und im Gebüsch in ganz Europa.

Er wird bis zu fünf Meter hoch und sein Wuchs ist knorrig und reich an Ästen. Seine Rinde ist grau und glatt. An den Zweigen wachsen Dornen, die etwa einen Zentimeter lang sind.

Die Blätter sind glänzend und gelappt, fast ein wenig wie Eicheln, aber deutlich kleiner.

Im Mai spriessen die weissen Blüten, die die Zweige über und über bedecken.

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Samstag, 26. januar 2008 6 26 01 2008 04:16

Das Klettenlabkraut kennen die meisten nur daher, dass sich die kleinen Kletten beim Spazierengehen an ihren Hosen festsetzen.

Als Heilpflanze ist es eher unbekannt - zu unrecht, denn es leistet wertvolle Dienste für unsere Gesundheit, vor allem für die Haut und das Verdauungssystem.

Ausser dem Klettenlabkraut kann man auch das echte Labkraut als Heilkraut verwenden.

 


Steckbrief  
Heilwirkung: Hautleiden,
Flechten,
Ekzeme,
Fingernagelgeschwür,
Hautunreinheiten,
Zungenentzündung,
Magenentzündung,
Darmentzündung,
Wasserstauungen,
harntreibend,
Blasenentzündung,
Nierensteine,
Nierengries,
Blasensteine,
Blasengries,
Übergewicht
wissenschaftlicher Name: Galium aparine
englischer Name: Clivers
volkstümliche Namen: Klabergras, Klebgras, Klimme, Hafta, Wundkraut, Zaunkleber
Verwendete Pflanzenteile: Blühendes Kraut
Inhaltsstoffe: Glykosid, Saponine, Rubichlorsäure, Zitronensäure, Galitannsäure, Alizarinthypus, Asperulosid, Spurenelemente
Sammelzeit: Juni bis August

 

Anwendung

Äusserlich für Hautprobleme wird das Labkraut am besten als Frischsaft angewendet. Den frischen Saft kann man auf die betroffene Stelle träufeln und antrocknen lassen.

Falls Frischsaft nicht verfügbar ist, kann man das Klettenlabkraut auch als Tee verwenden. Mit dem Tee kann man die betroffene Stelle spülen oder man legt eine Kompresse auf.

Innerlich trinkt man das Klettenlabkraut als Tee.

In der Volksheilkunde wird der Tee sogar empfohlen, um herannahende epileptische Anfälle zu verhindern.

Die Früchte wurden früher als Gerinnungsmittel zur Käseherstellung verwendet und geröstet kann man sie sogar als Kaffeeersatz benutzen.


Pflanzenbeschreibung

Bei den Labkräutern gibt es zwei heilkräftige Arten mit etwa gleichem Wirkungsspektrum. Verbreiteter ist das Klettenlabkraut mit seinen weissen Blüten, das echte Labkraut, erkennbar an den gelben Blüten, ist sogar noch heilkräftiger.

Das Klettenlabkraut wird über einen Meter hoch, wenn es sich irgendwo festhalten kann. Es hält sich durch "Klimmen" und nicht durch Ranken fest, d.h. es es hat keine Ranken, sondern haftet mit seinen waagrechten Zweigen und den winzigen Stachelchen überall leicht fest. Dadurch erweckt es auch den Eindruck der Klebrigkeit.

Die Blätter sind schmal und stehen vom Stengel ab wie kleine Quirle.

Den ganzen Sommer über blüht das Klettenlabkraut mit sternförmigen kleinen Blüten.

Aus den Blüten entstehen die Kletten, die an Kleidern und Tierfell haften, um von Mensch und Tier verbreitet zu werden.

Das gelb blühende echte Labkraut (Galium verum) hat im Gegensatz zum Klettenlabkraut umgerollte Blätter.

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Samstag, 26. januar 2008 6 26 01 2008 04:11

Der Gingko-Baum entstammt der Urzeit und hat sich bis heute in seiner ursprünglichen Form erhalten.

Wie kein anderer helfen seine ledrigen Blätter unser Gefässsytem besser zu durchbluten und wirken dadurch gegen vielerlei Zivilisationskrankheiten.

 


Steckbrief

Heilwirkung: Durchblutungsstörungen,
Vergesslichkeit,
Arteriosklerose,
Schaufensterkrankheit,
Claudicatio intermittens,
Hautgeschwüre aufgrund von mangelnder Durchblutung,
Dekubitus,
Wundliegen,
Durchblutungsstörungen,
Diabetes,
Asthma,
Bronchitis,
Wurmerkrankungen,
Wunden (äusserlich als Umschläge),
Magenprobleme,
wissenschaftlicher Name: Ginkgo biloba
Pflanzenfamilie: Ginkgogewächse = Ginkgoaceae
Verwendete Pflanzenteile: Blätter
Inhaltsstoffe: Flavonoide, Alkohole, Pinit, Zucker, Essigsäure, Capronsäure, Ginkgolsäure, Ginkgolid, Shikmisäure, Sitosterin, Wachs, Stärke, Harz, ätherisches Öl, fettes Öl
Sammelzeit: Oktober
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Samstag, 26. januar 2008 6 26 01 2008 04:07

Der Baldrian reckt seine schlanken kräftigen Stiele auf denen sich luftige rosafarbene Blüten sanft im Winde wiegen Hoch in die Luft.

Die Büten duften zart und angenehm. Immer wenn mir ein blühender Baldrian am Wegesrand begegnet, schnuppere ich ein wenig an den Blüten und freue mich.

Bei diesen zarten Düften und dem luftigen Erscheinungsbild wundert es nicht, daß Baldiran zart beruhigend aufs Nervensystem und den Körper wirkt.

 

 

Wirkungen beruhigend,
krampflösend
Anwendungsgebiete Schlaflosigkeit,
Nervosität,
Magenkrämpfe,
Migräne,
Wechseljahrsbeschwerden,
Anwendungsarten Tee, Tinktur,
Sammelzeit Wurzel: Oktober, Blüten: Juli / August
Wirksame Pflanzenteile Wurzeln (Blüten)
Andere Namen  
Pflanzenfamilie Baldriangewächse = Valerianaceae
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Samstag, 26. januar 2008 6 26 01 2008 04:02

Der Beinwell hat seinen Namen von den Beinen, denen er gut (well) tun, bzw. deren Knochen er zusammenwallen soll.

Rauh und spitz steht er gern an eher feuchten Plätzen und versucht seine violetten Blüten zu verstecken.

Oft schon habe ich eine Salbe aus seinen Wurzeln gekocht, die bei vielen Verletzungen hilfreiche Dienste leistet.

 

 

Wirkungen blutreinigend,
blutbildend,
schmerzstillend,
Anwendungsgebiete Verletzungen des Bewegungsapparates,
Knochenbrüche (förderd die Heilung),
Unterschenkelgeschwüre (offene Beine),
schlecht heilende Wunden,
Anwendungsarten Umschlag, Bäder, Salben
Wichtige Inhaltstoffe Allantoin
Sammelzeit Blätter: April/Mai, Wurzeln: Spätherbst o. zeitiges Frühjahr
Wirksame Pflanzenteile Blätter, Wurzeln
Andere Namen  
Pflanzenfamilie Rauhblattgewächse = Boraginaceae
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Samstag, 26. januar 2008 6 26 01 2008 03:57

Jedes Kind kennt den Klee, weil es sich erhofft, auf der Suche nach vierblättrigen Kleeblättern das Glück zu finden.

Das Glück durch Klee finden aber vor allem die Tiere, die ihn besonders gerne fressen.

Aber auch in der Heilkunde findet der Klee immer mehr Bedeutung, vor allem der Rotklee, denn er enthält Isoflavone, die in den Wechseljahren gegen den Östrogenmangel helfen.

Ausser dieser Anwendung ist der Klee für die Verdauungsorgane und die Blutreinigung hilfreich.

 

 

Wirkungen blutreinigend,
erweichend,
Anwendungsgebiete Appetitlosigkeit,
Gicht,
Rheuma,
Wechseljahrsbeschwerden,
Anwendungsarten Tee, Tinktur, Umschlag, Bäder
Wichtige Inhaltstoffe Isoflavone, Proteine, Gerbstoffe, ätherisches Öl, Glykoside, phenolische Substanzen
Sammelzeit Mai bis September
Wirksame Pflanzenteile Kraut
Andere Namen  
Pflanzenfamilie Hülsenfrüchtler = Fabaceae
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Samstag, 26. januar 2008 6 26 01 2008 03:51

In seiner asiatischen Heimat gilt der Ginseng als Allheilmittel.

In der Tat hilft die Ginsengwurzel bei vielerlei gesundheitlichen Problemen, wie beispielsweise Rekonvaleszenz nach schweren Krankheiten, zur allgemeinen Stärkung und gegen Impotenz oder Frigidität.



Steckbrief

Heilwirkung: tonisierend,
stimulierend,
herzstärkend,
immunstimulierend,
Rekonvaleszenz,
Anämie,
Arteriosklerose,
Gedächtnisschwäche,
Steigerung der Leistungsfähigkeit,
Stärkung der Libido,
Regulierung des Blutzuckerspiegels,
Förderung der Wundheilung,
Beschleunigung der Regenerationsfähigkeit des Gewebes,
Nach Vergiftungen,
Wechseljahrsbeschwerden,
wissenschaftlicher Name: Panax Ginseng
Pflanzenfamilie: Araliengewächse = Araliaceae
Verwendete Pflanzenteile: Wurzel
Inhaltsstoffe: Panaxsäure, Panacen (ähterisches Öl), Vitamin B1 und B2, östrogene Stoffe, Panaquilon (Glykosid), Ginsenin (Glykosid), Schwefel
Sammelzeit: Oktober


Anwendung

Meistens erhält man die Ginseng-Wurzel als Fertigpräparat. Dieses nimmt man nach Anweisung auf dem Beipackzettel ein.

Wenn man die Ginseng-Wurzel erhalten kann, kann man sie als Tee oder Pulver verwenden.

Auch eine Tinktur oder einen Kräuterwein kann man aus der Wurzel herstellen.



Pflanzenbeschreibung

Die Ginseng-Pflanze kommt ursprünglich aus dem Urwald von Nord-Korea.

Seit langer Zeit wird sie aber auch in China, Japan und Zentralasien angebaut. Seit Ginseng so beliebt ist, wird sie sogar ein den USA, Russland und der Ukraine angebaut.

Die wilde Ginsengwurzel aus Nordkorea wächst 150 bis 200 Jahre bis sie geerntet wird. Dann enthält sie die volle Palette der Wirkstoffe und ist fast unebzahlbar.

Die kultivierte Ginsengwurzel wird schon nach sieben Jahren geerntet und ist nicht ganz so wirkstoffreich.

Die Pflanze wird bis zu 40 cm hoch und hat eine Blüte, die Rosen ähnelt. Die Früchte sind leuchtend rot. Die Wurzel, der Pflanzenteil, der in der Kräuterheilkunde eingesetzt wird, ist pfahlförmig und verzweigt.

Botanisch gesehen ist der Ginseng ein Verwandter des Efeus. Sie gehören beide zur Familie der Araliazeen.


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