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Samstag, 7. februar 2009

Bunter Topinambur Obstsalat. Gesund und lecker, Rezept für 4 Personen.

Zutatenliste:

6 Knollen Topinambur
2 Bananen
2 Äpfel
2 Birnen
Kleine Dose Ananas in Stückchen
5 EL Naturjoghurt
1 EL Geröstete Haselnusskerne
1 EL Zitronensaft
1 TL Honig

Zubereitung

Tobinambur bürsten und unter fließendem Wasser waschen. Nicht schälen und auch nicht kochen! Äpfel schälen und zusammen mit den Topinamburs in eine Schüssel raspeln. Bannane und Birne in kleine Stücke schneiden und mit den Ananasstückchen in die Schüssel geben. Schüsselinhalt mit Zitronensaft beträufeln und den Naturjoghurt mit dem Obst mischen. Honig zum süßen zugeben und mit den gerösteten Haselnusskerne bestreuen.

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Mittwoch, 21. januar 2009
Familie:
Lilienegewächse (Liliadeae)

Herkunft:
Europa ud Asien

Standort:
Liebt schattige und feuchte Laubwälder

Merkmale:
Wird bis zu  50 cm hoch,
richt nach Knoblauch,
Dreieckiger Stängel,
grundständige, ovale bis lanzettliche Blätter
weiße Blüten ind endstänger Scheindolde

Blütezeit:
April bis Juni

Verwendete Pflanzenteile:
Genutz wird das frische Kraut vor der Blüte und die Zwiebel

Eigenschaften:
Die wichtigsten Inhaltsstoffe sind unter anderem ,
ätherische Öle, Flavonoiede und Vitamin C,
Die Heilpflanze gild zudem als Harntreibend, reinigend und Blutdrucksenkend.
Sie soll aber auch antiseptische Eigenschaften haben.

Anwendung:
Bärlauch wird wie Knoblauch angewandt, wirkt aber schwächer.
Als hausmittel verwendet man Bärlauch bei Magenverstimmungen,
#Blähungen und Koliken;
außerdem gilt er als appetitanregendes Verdauungstonikum.
Er soll helfen  hohen Blutdruck zu senken und die Gefahr
einer Arterioskleroseerkrankung herabsetzen.

Anwendungsarten:

Bärlauchkräuterquark,
Bärlauchsuppe
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Freitag, 9. januar 2009
Kräuterquark mit Vogelmiere weckt die Lebensgeister, weil die Vogelmiere soviele Vitamine und Mineralstoffe enthält. Ausserdem regt die Vogelmiere den Stoffwechsel an.

Die Blätter der Vogelmiere schmecken wie junger Mais, was sie besonders lecker macht.

Achtung! Nierenkranke Menschen sollten die Vogelmiere nur gering dosiert essen, weil diese Saponine enthält, die die Niere reizen können. Daher empfiehlt es sich in solchen Fällen, die Kräuter für den Kräuterquark zu mischen.

Das Rezept auf dieser Seite beschreibt Vogelmiere-Quark zusammen mit Pellkartoffeln und hartgekochten Eiern, was ein nahrhaftes, eiweissreiches Gericht ergibt. Man kann den Vogelmierequark jedoch auch als Brotaufstrich verwenden.

Zutaten

Die Zutaten gelten für 2 Personen.
  • 1-2 Handvoll Vogelmiere(oder andere Kräuter)
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 Knoblauch-Zehen
  • 250 gr Quark
  • ca. 50 ml Milch (oder Jogurt)
  • 1 TL Senf
  • Salz
  • 7-8 mittelgrosse Kartoffeln
  • 2-4 Eier

Anleitung

  1. Zuerst setzt man die Kartoffeln auf, weil sie am längsten brauchen, bis sie gar sind.
  2. Einfach die sauberen Kartoffeln mit Wasser bedecken und bei mittlerer Hitze kochen.
  3. Je nach Grösse und Sorte der Kartoffeln dauert das 30 bis 45 Minuten.
  4. Mit einer Gabel oder einem Schaschlickspiess kann man in die Kartoffeln stechen, um zu überprüfen, ob sie weich sind.
  5. Wenn man schon dabei ist, kann man auch gleich die Eier aufsetzen.
  6. Eier in einen Topf legen, mit Wasser übergiessen und bei mittlerer bis schwacher Hitze kochen.
  7. Sobald das Wasser kocht, dauert es etwa 10 Minuten, bis die Eier hart sind.
  8. Danach einfach die Herdplatte ausstellen und später das Wasser abgiessen. Ein Abschrecken der Eier ist nicht notwendig.
  9. Während Kartoffeln und Eier kochen, kann man mit dem Kräuterquark anfangen.
  10. Im Prinzip kann man einfach alles kleinschneiden und mit dem Quark, Milch und Salz verrühren.
  11. Nachfolgend beschreibe ich jedoch ein paar Tricks, die den Kräuterquark meiner Meinung nach noch leckerer machen.
  12. Zuerst werden die Zwiebeln in kleine Würfel geschnitten.
  13. Die Zwiebelstücke werden in eine Schüssel gegeben und darüber wird Salz gestreut.
  14. Das Salz zieht die Feuchtigkeit aus den Zwiebelstücken und macht sie milder.
  15. Während das Salz auf die Zwiebelstücke einwirkt, werden die Knoblauchzehen in möglichst kleine Würfel geschnitten.
  16. Darüber wird Salz gestreut.
  17. Mit einem stabilen Messer kann man die Knoblauchstückchen jetzt zerdrücken.
  18. Das Salz hilft beim Zerkleinern der Stücke, sodass aus den Knoblauchstücken eine Art Brei wird.
  19. Alternativ kann man die Knoblauchzehen auch durch eine Knoblauchpresse drücken.
  20. Sobald der Knoblauch zu Brei geworden ist, kann man ihn zu den Zwiebeln in die Schüssel geben.
  21. Als nächstes gibt man den Quark in die Schüssel.
  22. Damit der Kräuterquark weich wird, kommt etwas Milch dazu oder Jogurt, je nach Geschmack.
  23. Auch etwas Senf kann man hinzufügen, wenn man das mag.
  24. Muss aber nicht sein.
  25. Alle Zutaten werden vermischt.
  26. Auf die Weise kann der Quark schon den würzigen Zwiebel- und Knoblauch-Geschmack annehmen.
  27. Wenn man keine Kräuter hat, kann man den Zwiebelquark auch so verwenden, wie er jetzt ist.
  28. Er ist wohlschmeckend und gesundheitsfördernd, denn Zwiebel und Knoblauch sind selbst schon vitaminhaltig und regen den Stoffwechsel an.
  29. Jetzt wird es Zeit für die Zerkleinerung der Kräuter.
  30. Von den Vogelmiere-Pflanzen nimmt man nur die weichen Triebspitzen und im unteren Bereich der Pflanzen die kleinen Blättchen.
  31. Die ausgewählten Pflanzenteile werden geschnitten und gehackt.
  32. Die gehackten Kräuter werden unter den Quark gerührt.
  33. Zuletzt wird der Kräuterquark abgeschmeckt. Nach Geschmack noch etwas Salz, auch Pfeffer und Paprika sind möglich.
  34. Der Vogelmiere-Quark ist jetzt fertig.
  35. Jetzt kann man die komplette Mahlzeit servieren.
  36. Die Kartoffeln kann man je nach Schalenbeschaffenheit und Neigung pellen oder mit Schale essen.
  37. Die hartgekochten Eier werden gepellt und halbiert.
  38. Reichlich Kräuterquark wird dazugegeben.
  39. Guten Appetit!

Variation:

Wer es deftiger mag, kann Butterstücke auf die frisch aufgeschnittenen Kartoffeln geben und die Kartoffeln mit Salz und Pfeffer würzen. Auch die Eier kann man mit Salz und Pfeffer würzen und nach Geschmack mit Mayonaise anreichern. Dadurch wird das Gericht natürlich kalorienreicher, aber es schmeckt auch besonders üppig.
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Freitag, 9. januar 2009
Die meisten Gartenbesitzer kennen die Vogelmiere mit ihren kleinen Sternblüten als lästiges Unkraut, dabei ist sie nicht nur ein Wildgemüse, das sie selbst anbaut, sondern auch ein wertvoller Schutz und Mulchersatz für den nackten Boden.

Fast das ganze Jahr über kann man die Vogelmiere ernten, um daraus Salate, Suppen und Kräuterquark zu bereiten. Diese Speisen regen den Stoffwechsel und die Verdauung an.

Auch gegen allerlei Hautprobleme hilft die Vogelmiere. Sogar Schuppenflechte und juckende Ekzeme kann sie lindern.


Heilwirkung: adstringierend,
blutreinigend,
blutstillend,
harntreibend,
kühlend,
schleimlösend,
Husten,
Bronchitis,
Lungenleiden,
Frühjahrsmüdigkeit,
Blähungen,
Verstopfung,
Hämorrhoiden,
Gelenkentzündungen,
Rheuma,
Gicht,
Nierenschwäche,
Menstruationsfördernd,
Milchbildungs fördernd,
Augenentzündung,
Gerstenkorn,
Hautprobleme,
Ekzeme,
Schuppenflechte (Psoriasis),
Juckreizlindernd,
Geschwüre,
Unterschenkelgeschwür,
schlecht heilende Wunden,
Quetschungen,
Schnittwunden,
Furunkel,
Pickel,
wissenschaftlicher Name: Stellaria media
Pflanzenfamilie: Nelkengewächse = Caryophyllaceae
englischer Name: Chickweed
volkstümliche Namen: Sternenkraut, Hühnerabbiss, Hühnerdarm, Kanarienvögelkraut, Mäusedarm, Meier, Vögelichrut, Vogel-Sternmiere
Verwendete Pflanzenteile: Kraut
Inhaltsstoffe: Vitamine, Saponine, Flavonoide, Cumarine, Mineralien, Oxalsäure, Schleim, Zink, ätherische Öle
Sammelzeit: Ganzjährig, besonders Frühjahr und Sommer

Anwendung

Wildgemüse

Die Vogelmiere bietet sich in erster Linie als nahezu ganzjähriges Wildgemüse an, denn man kann aus dem frischen Kraut Salat, Kräuterquark und Suppe zubereiten.

Dank ihrer Vitamine, Mineralien und der Saponine gibt sie neue Lebenskraft und hilft gegen vielerlei Mangelerscheinungen, z.B. Frühjahrsmüdigkeit. Sie wirkt harntreibend und regt den Stoffwechsel an, sodass man sie auch bei Schlankheitskuren und gegen Stoffwechselerkrankungen wie beispielsweise Rheuma und Gicht essen kann.

Auch die Verdauung wird durch den Genuss der Vogelmiere angeregt.

 

  • Siehe: Kräuterküche: Vogelmiere Quark

Tee - innerlich

Als Tee (Aufguss) kann man die Vogelmiere, getrocknet oder frisch, zur Anregung des Stoffwechsels trinken, um rheumatische Beschwerden zu lindern und Frühjahrskuren zu unterstützen.

Auch gegen Erkrankungen der Atemwege kann man Vogelmierentee trinken. Er wirkt schleimlösend und hilft daher gegen Husten und Bronchitis.

Tee - äusserlich

Äusserlich als Waschung, Umschlag oder Bad eingesetzt, kann man Vogelmieren-Tee gegen viele Arten von Hautproblemen einsetzen.

Er hilft gegen Juckreiz und Ekzeme. Sogar gegen Schuppenflechte kann man die Vogelmiere versuchen.

Auch schlecht heilende Wunden, Geschwüre und Abszesse können mit Vogelmieren-Umschlägen behandelt werden. Hierzu bieten sich auch Breiumschläge mit dem zerquetschten frischen Kraut an.

Umschläge mit Vogelmieren-Tee kann man auch gegen Leberbeschwerden äusserlich anuflegen.

Gerstenkörner kann man durch Baden (Augenbadewanne) oder Umschläge mit Vogelmierentee behandeln.

Salben

Traditionell wurde schon im Mittelalter eine Salbe aus der Vogelmiere und Schmalz zubereitet.

Solche eine Salbe kann man gegen oben genannte Hauterkrankungen einsetzen.

 

  • Siehe: Salbenküche: Vogelmiere Schmalz Salbe
Weitere Rezepte für Salben und Cremes aus Vogelmiere sind in Vorbereitung.

Blütenessenz

Aus den Blüten der Vogelmiere kann man auch eine Blütenessenz herstellen, die für Durchhaltevermögen, Hartnäckigkeit und Selbstvertrauen steht.
  • Siehe auch: Blütenessenz: Vogelmiere Die Vogelmiere ist in Mittel- und Nordeuropa heimisch und in Nordamerika eingeschleppt. Auch in Nordasien und in anderen Gegenden der Welt kann sie vorkommen. Sie gehört zur Familie der Nelken, obwohl sie optisch nicht so aussieht.

    Das besondere an der Vogelmiere ist, dass sie sich selbst von Frosttemperaturen nicht abschrecken lässt. Bei geringen Minusgraden keimt und treibt sie sogar unter Schnee und bedeckt dann frisch umgegrabene Beete und Felder, wenn der Schnee weggetaut ist. Daher kann man die Vogelmiere teilweise auch im Winter frisch ernten.

    Die einjährige Pflanze gilt als Unkraut, weil sie besonders üppig auf bearbeiteten Flächen wächst und sie nach kurzer Zeit wie ein Teppich bedeckt. Dabei ist sie eigentlich eine Labsal für den aufgerissenen, nackten Boden und verhindert die Erosion der Erde. Man kann sie als lebendige Mulchschicht betrachten.

    Da die Vogelmiere stickstoffhaltigen Boden mit guter Bewässerung besonders liebt, kann man an ihrer Verbreitung erkennen, ob ein Boden gut gedüngt bzw. fruchtbar ist.

    Die Stengel der Vogelmiere werden bis zu 40 cm lang und liegen weitgehend auf dem Boden. Dort, wo sie die Erde berühren, bilden sie kleine Zusatzwurzeln.

    Die zahlreichen Blätter der Vogelmiere sind klein und eiförmig mit Spitze.

    Die Vogelmiere blüht von März bis Oktober mit weissen Blüten, die wie winzige Sterne aussehen. Die fünf weissen Kronblätter sind zweigeteilt, sodass sie auf den ersten Blick wie jeweils zwei Blütenblätter aussehen. Sie entfalten sich bei trockenem Wetter morgens um neun und blühen bis zum Abend. Bei feuchtem Wetter bleiben sie zusammengezogen.

    Aus den Blüten bilden sich Kapseln, in denen zahlreiche Samen heranwachsen. Eine Vogelmierenpflanze bildet pro Jahr bis zu 10.000 Samen. Diese Samen werden gerne von Vögeln gegessen, wie auch das Kraut, das Geflügel sehr gut mundet.


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Donnerstag, 8. januar 2009

Familie:
Korbblütler (Asteraceae)
Herkunft:
Südeuropa, wird heute weltweit angepflanzt.
Standorte:
anspruchslose Gartenpflanze, braucht sonnigen Standort.

Merkmale:

bis zu 60 cm hoch , insgesamt filzig behaart;

leuchtend gelbe oder orangen farbene Blüten
Blütezeit

Juni bis Oktober

Die Ringelblume hat eine lange Tradition, nicht nur in Klostergärten des Mittelalters,
sondern  auvh bei der Bevölkerung.
Mit ihr wurden  z.B. Zahnschmerzen,Magen-, Galle- und Leberleiden,
Menstruationsbeschwerden sowie Pocken behandelt.

Verwendete Pflanzenteile:
Aus den Blüten ´oder blütenblättern bereitet man Tees, Salben, Öle oder Tinkturen.

Eigenschaften:
Ätherische Öle hemmen die Vermehrung  von Bakterien und Pilzen,
Saponine wirken entzündugshemmend.
Zusätzlich stärkt die Ringelblume das Immunsystem, wirkt krampflösend und begünstigt
die  Gallenausscheidung.

Anwendung
Ihr  ganzes Können zeigt die Ringelblume bei Verletzungen der Haut
und Schleimhaut.
Umschläge mit Tee oder verdünnter Tinktur können schlecht heilende Wunden,
Nagelbettentzündungen, Brandwunden, Abszesse, narben und
Unterschenkelgeschwüre heilen. gegen  Entzündungen 
im Mund und Rachen hilft Gurkeln mit Tee
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Mittwoch, 7. januar 2009
Dies ist ein Marmeladen-Rezept mit Eberschen-Mus (= Vogelbeeren-Mus) und Stückchen von Apfel und Birne.

Das Besondere an diesem Rezept ist dass die Apfel- und Birnenstückchen nicht zu Mus verarbeitet werden, sondern als Stücke in der Marmelade enthalten bleiben.

Als Vogelbeermus habe ich den Vogelbeer-Trester aus derm Ebereschensaft nochmal mit etwas Wasser aufgekocht und dann durch ein Sieb passiert. Das ist eine wunderbare Verwertung der Überreste der Saftbereitung, die noch eine Menge Geschmack und Fruchtfleisch haben.

Selbstverständlich kann man das Vogelbeermus auch mit frischen Vogelbeeren zubereiten. Die Marmelade wird dann noch würziger.

Als Zucker habe ich eine Mischung aus Gelierzucker und normalem Zucker verwendet, um nicht allzuviel Zucker benutzen zu müssen. Die Marmelade wird dennoch ziemlich süss. Man kann auch nur Gelierzucker nehmen, dann braucht man insgesamt 250 gr Gelierzucker oder man nimmt 500 gr normalen Zucker, wenn man keinen Gelierzucker hat. In letzterem Fall würde die Marmelade wohl sehr süss werden.

Wichtig für dieses Rezept ist, dass man vor der Ernte eine der Vogelbeeren probiert, ob sie extrem bitter und nur herb ist. Für die Marmeladengewinnung eignen sich nur die herben Beeren, nicht die extrem bitteren.

Zutaten

  • 200 gr Vogelbeeren-Mus
  • 150 gr Apfelstücke
  • 150 gr Birnenstücke
  • 150 gr Gelierzucker
  • 200 gr Zucker
  • 2 Schuss Spätburgunder Weissherbst (oder Rosé oder Weisswein)
  • 1 Zimtstange
  • Anwendung

    Wenn man frische Vogelbeeren verwenden will, muss man sie vorher von den Stengeln pulen und gut waschen.
  • Dann gibt man sie mit etwas Wasser in einen Topf und bringt sie zum Kochen.

    Bis die Vogelbeeren weich gekocht sind, dauert es etwa eine halbe Stunde.
    Alternativ zu frischen Vogelbeeren kann man den Trester aus der Saftgewinnung verwenden
    Dazu gibt man die Trester-Masse in einen Topf.
  • Dann fügt man etwas Wasser hinzu, bis die Trester-Masse leicht bedeckt ist. Die Vogelbeermasse lässt man etwa eine Viertelstunde lang köcheln, um das Aroma und das Fruchtfleisch herauszulösen.

    Die weichgekochten Vogelbeeren oder die ausgekochte Trester-Masse gibt man in ein Sieb, das über einen Topf gehängt wurde.
  • Mit einem Löffel streicht man die weiche Masse durch das Sieb.
  •            Kerne und Schalen bleiben im Sieb hängen. Das entstehende Vogelbeer-Mus ist weich und leuchtend orange.

    Dann schält und schneidet man die Äpfel und Birnen.
  • Man kann auch nur eines von beiden nehmen, dann natürlich 300 gr, aber die Kombination von Äpfeln und Birnen ist besonders lecker. Vogelbeer-Mus und die Fruchtstücke werden zusammen mit etwas Wasser und einer in grobe Teile zerbrochenen Zimtstange in einen Topf gegeben.Dazu kommt ein Schuss Wein, damit das Weinaroma schon von Anfang an in die Fruchtstücke einkochen kann. Später folgt dann der zweite Schuss Wein für das finale Aroma. Selbstverständlich kann man den Wein auch weglassen. Er dient nur dem Geschmack

    Die gewürzten Früchte bringt man zum Kochen.
  • Sie müssen kochen, bis die Fruchtstücke weich werden.Dann gibt man die beiden Zuckersorten hinzu und den zweiten Schuss Wein.
    Unter ständigem Rühren bringt man die Masse wieder zum kochen.

    Die Masse mus etwa 5 bis 10 Minuten kochen.
  • Ein Geliertest auf einem kühlen Teller zeigt, wann die Marmelade fertig ist. Wenn die Marmelade fertig ist, giesst man sie zügig in Gläser.
    nach  dem Abkühlen mit Datum und Inhalt beschriften.
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Mittwoch, 7. januar 2009

Diese herb-süsse Marmelade ist so lecker, dass ich dafür jede Orangenmarmelade stehen lasse. Sie besteht zum einen aus Vogelbeer-Mus, zum anderen aus Äpfeln, für die man getrost Falläpfel verwenden kann und ausserdem aus einer geringen Menge Zucker, der leicht karamelisiert wird, bevor das Fruchtmus hinzugegeben wird. Eine echte Delikatesse, die kaum etwas kostet.

Die Menge in dem Rezept ergibt zwei bis drei kleine Marmeladengläser. Man kann natürlich auch grössere Mengen herstellen.

Wichtig für dieses Rezept ist, dass man vor der Ernte eine der Vogelbeeren probiert, ob sie extrem bitter und nur herb ist. Für die Marmeladengewinnung eignen sich nur die herben Beeren, nicht die extrem bitteren.

Zutaten

  • 250 gr Vogelbeeren
  • 250 gr geschälte und geschnittene Äpfel (Falläpfel)
  • Etwas Wasser
  • 250 gr Zucker
Dieses Marmeladenrezept bedient sich zweier Tricks, um mit möglichst wenig Zucker auszukommen.

Die Äpfel helfen beim Gelieren, abgesehen davon, dass sie auch den herben Geschmack der Vogelbeeren mildern.

Die Karamelisierung des Zuckers soll dafür sorgen, dass man mit weniger Zucker auskommt. Tatsache ist  dass die Marmelade mit der geringen Zuckermenge wunderbar geliert und ausserdem durch den leicht karamelisierten Zucker besonders gut schmeckt.

Anleitung

  1. Pult die Vogelbeeren von ihren Stengeln, wascht sie und schäl und schneide die Äpfel.
  2. Gib beides zusammen mit etwas Wasser in einen Topf.
  3. Bring die Früchte zum Kochen.
  4. Lass die Früchte kochen, bis die Vogelbeeren weich sind.
  5. Das kann etwa eine halbe Stunde dauern.
  6. In der Wartezeit kannst du die Gläser vorbereiten.
  7. Am besten ist es, wenn du sie kurz vorher in der Spülmaschine gewaschen hast.
  8. Du kannst sie aber auch sehr heiss abwaschen und auf einem Küchenpapier trocknen lassen.
  9. Häng ein Sieb über einen anderen Topf.
  10. Giess die weichgekochte Fruchtmischung in das Sieb.
  11. Reibe die Fruchtmasse mit einem Löffel durch das Sieb.
  12. Die Kerne und Schalen der Vogelbeeren bleiben im Sieb zurück.
  13. Im Topf landet das feine Fruchtmus.
  14. So funktioniert übrigens auch die Herstellung von reinem Vogelbeermus; allerdings lässt man dann die Äpfel weg.
  15. Gib den Zucker mit etwas Wasser in einen sauberen Topf.
  16. Wenn der Zucker erst mal karamelisiert, muss alles sehr schnell gehen, damit der Zucker nicht zu braun wird.
  17. Stell daher schon vorher das Gefäss mit dem Fruchtmus griffbereit in die Nähe.
  18. Erhitze Zucker und Wasser und rühr dabei fortwährend um.
  19. Nach kurzer Zeit beginnt der Zucker zu schmelzen.
  20. Das Wasser verdampft zischend.
  21. Wenn der Zucker brodelnd kocht oder gar eine leichte Braunfärbung zeigt, ist es soweit.
  22. Jetzt muss es sehr schnell gehen!
  23. Kipp das Fruchtmus in den brodelnden Zucker und rühr zügig um.
  24. Lass Mus und Zucker unter Rühren aufkochen.
  25. Die Mischung muss nur wenige Minuten kochen.
  26. Mach auf einer kühlen Oberfläche (Teller oder Schälchen) eine Gelierprobe.
  27. Wenn die Marmelade zügig andickt, ist sie fertig.
  28. Füll die fertige Marmelade in die bereitstehenden Marmeladengläser.
  29. Wisch eventuelle Kleckerspuren am Rand mit einem sauberen Küchenpapier ab.
  30. Verschliess die Gläser solange die Marmelade noch heiss ist.
  31. Beschrifte sie mit Inhalt und Datum, sobald sie abgekühlt sind.
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Mittwoch, 7. januar 2009
Ebereschen-Gelee, auch Vogelbeer-Gelee genannt, wird aus Ebereschen-Saft hergestellt. Es ist ein herb-süsser Brotaufstrich.

Zur Abmilderung des Geschmacks und um die Gelierung zu fördern, wird der Ebereschensaft halbe-halbe mit Birnensaft kombiniert. Wer es richtig herb mag, der kann statt Birnensaft auch noch mehr Ebereschensaft verwenden.

Die Zutatenmenge im Rezept ergibt etwa drei kleine Marmeladengläser. Man kann natürlich auch grössere Mengen zubereiten.

Wichtig für dieses Rezept ist, dass man vor der Ernte eine der Vogelbeeren probiert, ob sie extrem bitter und nur herb ist. Für die Marmeladengewinnung eignen sich nur die herben Beeren, nicht die extrem bitteren.

Zutaten

Anleitung

  1. Die Vogelbeeren (= Ebereschenfrüchte) werden zu einem Saft verkocht, wie auf der Seite Ebereschen-Saft beschrieben.
  2. Nimm 250 ml Ebereschensaft.
  3. Bereite den Birnensaft auf die gleiche Weise zu wie den Ebereschensaft. Du kannst aber auch gekauften Birnensaft nehmen.
  4. Vermische die abgekühlten Säfte und giess sie in einen Topf.
  5. Füge den Gelierzucker hinzu.
  6. Erhitze die Mischung.
  7. Falls du keinen Gelierzucker hast, kannst du auch normalen Zucker nehmen, aber dann brauchst du mehr (500 gr) und muss das Gelee auch deutlich länger kochen lassen, bis eine Gelierprobe auf einem kalten Teller die nötige Dicke ergibt.
  8. In der Zeit, die die Fruchtsaftmischung braucht bis sie kocht, kannst du schon einmal die Marmeladengläser vorbereiten.
  9. Am besten ist es, wenn du sie kurz vorher in der Spülmaschine gewaschen hast.
  10. Du kannst sie aber auch sehr heiss abwaschen und auf einem Küchenpapier trocknen lassen.
  11. Lass die Fruchstsaftmischung aufkochen.
  12. Rühr ab und zu etwas um.
  13. Wenn die Mischung kcoht, lass sie 4 Minuten sprudelnd kochen.
  14. Beim Rühren merkt man schon, wie die Mischung allmählich geliert.
  15. Nach den vier Minuten nimm das Gelee von der Herdplatte und giess das noch flüssige Gelee in die vorbereiteten Gläser.
  16. Das Gelee leuchtet herrlich rot in den Gläsern.
  17. Schon kurz nach dem Einfüllen merkt man, wie die Oberfläche andickt.
  18. Verschliess die Gläser, solange das Gelee noch heiss ist.
  19. Beschrifte sie mit Inhalt und Datum, sobald sie abgekühlt sind.
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Mittwoch, 7. januar 2009
Saft aus Ebereschen-Früchten (= Vogelbeeren) fördert die Verdauung und stärkt das Immunsystem.

Ausserdem ist dieser Saft die Grundlage für Ebereschen-Gelee, das ein herb-süsser, wohlschmeckender Brotaufstrich ist.

Den Trester aus der Saftgewinnung kann man noch für eine Vogelbeer-Marmelade mit Apfel-Birnen Stücken verwenden. So hat man einen doppelten Nutzen von den Vogelbeeren.

Zutaten

  • Vogelbeeren
  • Etwas Wasser

Anleitung

  1. Probier eine Vogelbeere, ob sie nur leicht bitter oder ob sie stark bitter ist, bevor du anfängst, die Vogelbeeren zu ernten.
  2. Es gibt die stark bitteren Wildsorten der Vogelbeere und die mildere mährische Vogelbeere, die als Kulturpflanze beliebt ist.
  3. Für den Genuss ist die milde mährische Vogelbeere geeigneter als die bitteren Wildsorten.
  4. Etwas bitter ist jedoch auch die milde Sorte, aber der herbe Geschmack macht die Vogelbeere ja auch interessant.
  5. Pul die einzelnen Beeren von den Stielen der Fruchtdolden ab.
  6. Ein paar Stielreste dürfen durchaus noch dranbleiben, denn der Saft wird ja noch gefiltert.
  7. Nach dem Pulen hast du lauter leuchtend rote Beeren.
  8. Wasch die Beeren gründlich.
  9. Gib die Beeren in einen Topf.
  10. Füll Wasser in den Topf, bis die Beeren bedeckt sind.
  11. Bring das Wasser zum Kochen und koch die Beeren weich.
  12. Das Kochen dauert etwa eine halbe Stunde.
  13. Dass die Beeren weich genug für den Saft sind, erkennt man daran, dass sie schrumpelig aussehen.
  14. Während die Beeren kochen, kannst du schon mal die Filterung vorbereiten.
  15. Häng ein Sieb über einen Topf.
  16. Leg ein Baumwolltuch in das Sieb.
  17. Giess die fertig gekochten Vogelbeeren mitsamt dem Wasser in das Tuch.
  18. Mithilfe eines umgedrehten Stuhles, den du auf einen Tisch stellst, kannst du ein Abtropfgestell bauen.
  19. Leg einen langen Löffel oder einen anderen Stock über die Querbalken des Stuhls.
  20. Daran kannst du die Zipfel des Tuches festbinden.
  21. Darunter kannst du den Topf hinstellen, damit der Saft hineintropft.
  22. Sobald die Vogelbeer-Masse soweit abgekühlt ist, dass du dir nicht mehr die Finger verbrennst, kannst du sie durch das Tuch kneten und die Beeren zerdrücken.
  23. Dadurch läuft dann immer mehr Saft in den Topf.
  24. Du kannst den Saft ein paar Stunden raustropfen lassen.
  25. Nach einer Weile kommt nicht mehr viel, aber ein bisschen Saft kommt doch noch zusammen.
  26. Der fertige Ebereschen-Saft ist rot und schmeckt herb und leicht süss.
  27. Du kannst ihn frisch trinken, in Flaschen füllen und einkochen oder zu Gelee verarbeiten.
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Mittwoch, 7. januar 2009
Die meisten Menschen denken, dass die Eberesche giftig ist. Das ist ein Vorteil für diejenigen, die es besser wissen, denn dadurch kann man reichlich Ebereschen-Früchte sammeln, um daraus Marmelade oder Gelee zu kochen.

Dass die Eberesche, auch Vogelbeere genannt, sogar Heilwirkungen hat, ist jedoch nicht mal allen Eingeweihten bekannt. Dabei ist sie vor allem für das Verdauungssystem sehr hilfreich und auch bei Lungenproblemen kann die Eberesche helfen.

Heilwirkung: harntreibend,
Leberprobleme,
Leberzirrhose,
Gallenprobleme,
Gallenstauung,
Gallenblasenentzündung,
Gallengangsentzündung,
Gallensteine,
Verdauungsbeschwerden,
Völlegefühl,
Verstopfung,
Skorbut,
immunsystemsteigernd,
harntreibend,
Durchfall,
Bronchitis,
Lungenentzündung,
Grüner Star,
wissenschaftlicher Name: Sorbus aucuparia


Pflanzenfamilie: Rosengewächse = Rosaceae
englischer Name: Rowan Berry
volkstümlicher Name: Aberesche, Amselbeere, Drosselbeere, Ebisch, Ebsche, Gimpelbeer, Haweresche, Judenkirsche, Moosesche, Stinkholz, Vogelbeere, Wilde Esche, Wielesche
Verwendete Pflanzenteile: Früchte
Inhaltsstoffe: Vitamin C, Gerbstoff, Sorbitol, Sorbitansäure, Zitronensäure, Apfelsäure, Bernsteinsäure, Weinsteinsäure, Spuren der Parasorbinsäure (leicht giftig), Bitterstoff, Pektin, ätherisches Öl
Sammelzeit: Juli bis Oktober


Anwendung

Die Früchte kann man als Saft, Marmelade oder Gelee einnehmen. Auch als Tee kann man die Früchte anwenden. Durch das Kochen wird der herbe Geschmack der Beeren etwas gemildert.

Es gibt auch verschiedene Sorten der Eberesche. Manche sind sehr bitter und daher nicht so gut für die Marmelade-Bereitung geeignet. Die Sorte "Mährische Vogelbeere" ist weniger bitter und deshalb sehr gut geeignet. Die mährische Vogelbeere ist die Kulurform der Eberesche. Sie ist daher häufig an Strassen und Plätzen in Siedlungen zu finden.

Durch ihre Bitterstoffe und die Gerbstoffe ist die Eberesche wirksam gegen Probleme des Verdauungssystems, insbesondere der Gallenfunktion.

Auch zur Regulierung der Verdauung kann man die Ebersche einsetzen, denn sie hilft sowohl gegen Durchfall als auch gegen Verstopfung.

Ausserdem hilft die Eberesche gegen Bronchitis und Lungenleiden, sogar bei Lungenentzündung kann sie hilfreich sein. Für diesen Zweck verwendet man die Eberesche am besten frisch gepresst als Saft mit Honig.

Ein etwas exotischer Einsatzzweck der Ebersche ist der grüne Star. Hier ist nicht sicher, ob man sich auf die Wirkung verlassen kann, aber man kann es immerhin ausprobieren.

In Zeiten, wo Vitamin C knapp ist, kann die Eberesche auch gegen Vitamin C Mangel helfen.

Ob die Eberesche roh giftig ist, ist umstritten, gekocht und getrocknet ist sie zumindest nicht giftig. Vor starken Dosierungen in roher Form bewahrt auch der herbe Geschmack, daher ist es eher unwichtig, ob die Eberesche roh in hoher Dosierung giftig sein könnte.

von Redwitch - veröffentlicht in: Kräuterkunde - Community: Natur und Gesundheit
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